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Brandanschläge

Erneut linksradikale Randale in Berlin

Sonntag, 07 Februar 2016 22:51 geschrieben von  Susanne Hagel

Berlin - Bereits die zweite Nacht in Folge zogen randalierende Linksradikale durch die Straßen von Berlin-Kreuzberg und Neukölln. Sie zerstörten auf ihrem Zug durch die Straßen etwa zwanzig Autos und mehrere Fenster von Geschäften und Wohnhäusern.

Wie die Polizei mitteilte, seien die Täter weiterhin flüchtig. „Zeugen beobachteten etwa fünfzig bis einhundert Täter“, erklärte ein Sprecher der Polizei. Sie seien mit Schals und Skimützen vermummt randalierend durch die Straßen Neuköllns gezogen. „Es gab keine Verletzten und auch keine Festnahmen.“ Jedoch sei auch ein Polizeiwagen in der Jansastraße mit Steinen und anderen Gegenständen attackiert worden. Beide Polizisten blieben zum Glück unverletzt, der Wagen musste hingegen ausgetauscht werden. Insgesamt zehn Mannschaftswagen seien daraufhin in die Weserstraße ausgerückt. Auch ein Polizeihubschrauber war unterwegs.

Bereits in der Nacht zuvor hatten rund vierzig linke Chaoten in Berlin-Kreuzberg am Gleisdreieck 28 Autos zerstört und teilweise in Brand gesteckt. Auch zwei Warnbaken seien angezündet worden, wie die Berliner Polizei berichtete. Zudem warfen die Unbekannten auch mit Steinen die Scheiben von Geschäften und Wohnhäusern ein.

Wie eine Sprecherin erklärte, richtete sich die Gewalt der Täter vor allem gegen höherwertige Modelle und gegen erst kürzlich entstandene Neubauwohnungen. Auch in dieser Nacht gelang es der Polizei nicht, die Täter zu stellen. Auf welche Höhe sich der Sachschaden beläuft, ist zunächst noch unklar. Schätzungen rechnen mit mehreren Hunderttausend Euro.

Auf einer linkspolitischen Internetseite bekannte sich ein „sozialdemokratisches Volksfahrräderkommando“ zu den Anschlägen. Sie hätten die betroffenen Straßen besucht und „dort Luxuskarren entglast und warm verschrottet“, so das Bekennerschreiben. Sie begründeten ihre Anschläge mit Äußerungen des Innenexperten Tom Schreiber (SPD): Dieser hatte nach linksextremen Angriffen in der Rigaer Straße polizeiliche Durchsuchungen und Personenkontrollen gerechtfertigt. Schon damals kündigten Linke an, die Polizeiaktionen mit Gegenaktionen mit Schäden in Höhe von mindestens einer Million Euro Sachschaden vergelten zu wollen.

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) verurteilte die „Terroraktionen“ der Linken scharf. Nach den Anschlägen sei klar, „dass es linken Chaoten nur um Zerstörung geht und sie vor dem Eigentum ihrer Mitbürger keinen Respekt haben“. Die Polizei ermittle auf Hochtouren. „Wir werden dem linken Mob nicht die Straßen überlassen“, kündigte er an. „Solche extremistischen Taten sind Gift für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Wir brauchen hier eine einheitliche Haltung gegen Gewalt.“

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