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Stephan Kraus

Immenstadt – Der Landkreis Oberallgäu ist der südlichste Landkreis Deutschlands und liegt in der malerischen Voralpenlandschaft. Unberührte Wiesen, Hügel und Bäche treffen auf idyllische Wälder und einen Horizont mit schneebedeckten Bergen. Kein Wunder, dass das südwestliche Allgäu ein wahrer Touristenmagnet ist, wo viele Menschen auch gerne feste Wurzeln schlagen und Immobilieneigentum erwerben würden. Aber gerade wegen der großen Attraktivität der Region bleibt der dortige Immobilienmarkt trotz einer schwächelnden Konjunktur unter Druck. Die Nullzinspolitik der Zentralbanken entwertet viele klassische Anlagemodelle und macht „Betongold“ zu einem noch lohnenderen Investment – egal, ob zur Eigennutzung oder Vermietung. Die große Immobiliennachfrage im Allgäu trifft auf ein zu kleines Angebot. Die Gemeinden bemühen sich deshalb um die Ausweisung von immer mehr Baugebieten, um die Bautätigkeit anzukurbeln und der Nachfrage besser gerecht zu werden.

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Berlin – Mit einer Investitionssumme von 500 Euro kann man heute schon problemlos Hauseigentümer werden, zumindest digitaler Miteigentümer. Und das scheinbar transparent und renditestark per Mausklick. Möglich machen das auf Immobilien spezialisierte Crowdinvesting-Plattformen wie die der Berliner Bergfürst AG. Anleger werden mit angeblich sicheren Renditen für Immobilieninvestments geködert, die aber alles andere als sicher sind. Das liegt auch daran, dass die Kapitalvermittlungs-Portale meist mit Nachrangdarlehen arbeiten. Das heißt, die Kleinanleger erhalten im Insolvenzfall eines Projektträgers erst nachrangig ihr investiertes Geld, weil vorrangig alle anderen Gläubiger bedient werden. Schlimmstenfalls kommt es zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Mit diesem Risiko müssen auch die Investoren des Finanzdienstleisters Bergfürst leben, dessen gleichnamige Plattform 2011 von Guido Sandler und Dennis Bemmann gegründet wurde. Den in Aussicht gestellten Jahresverzinsungen zwischen fünf und sieben Prozent stehen naturgemäß erhebliche Risiken gegenüber. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. wandte sich in einem Online-Beitrag über „Risiken und Fallstricke der Schwarmfinanzierung“ deshalb direkt an potenzielle Anleger: „Beachten Sie, dass ein Totalverlust des investierten Geldes möglich ist. Scheitert das Unternehmen oder Projekt, verlieren die Anleger im schlimmsten Fall ihre eingezahlten Gelder.“

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München - Die Wee-Gruppe des Dauervisionärs Cengiz Ehliz aus Starnberg gerät immer stärker ins Trudeln. Nach juristischen Niederlagen und Insolvenzen wird das innere Team kleiner und kleiner.

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München - Richard Schaurich ist ein Urgestein der CSU München. Maßgeblich ihm und einem Tilmann Meuser soll es der umtriebige Dauervisionär Cengiz Ehliz zu verdanken haben, vor knapp zwei Jahren zum Unternehmer des Jahres beim Ball der CSU ausgezeichnet worden zu sein. Investoren waren sicher geblendet von der Laudatio. Sogar Auftritte mit Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) und dem früheren Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) zierten die Werbekampagnen für wee.

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Berlin - Massendemonstrationen von Corona-Leugnern vor dem Reichstag, hitzige Debatten im Plenarsaal: Vergangene Woche verabschiedete der Deutsche Bundestag das Dritte Bevölkerungsschutzgesetz. Die Freien Demokraten stimmten gegen den Gesetzentwurf, und das aus gutem Grund, wie das Präsidiumsmitglied der FDP Bayern und Fraktions-Vizechef der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag, Stephan Thomae (Jahrgang 1968), deutlich machte: „Das Gesetz der Großen Koalition ist handwerklich dilettantisch. Damit löst die Regierung keine Probleme, sondern vertieft die Gräben in unserer Gesellschaft.“

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San Francisco – Von allen architektonisch auffälligen Gebäuden San Franciscos nimmt die Transamerica Pyramid mit ihren 48 Stockwerken in 260 Metern Höhe eine Sonderstellung ein. Zunächst lehnten die Anwohner das imposante Bauwerk ab, weil sie glaubten, es passe nicht ins viktorianisch geprägte Stadtbild. Heute ist das Gebäude im Financial District das unbestrittene Wahrzeichen der Westküsten-Metropole. Der pyramidenartige Bau war einer der ersten Wolkenkratzer der Stadt überhaupt, weil deren Bau zuvor wegen der großen Erdbebengefahr verboten war. Die erdbebensichere Büropyramide entstand in den Jahren von 1969 bis 1972 nach den Plänen des Architekten William Pereira. Beim Erdbeben von 1989 zeigte sich, wie sicher er sein Riesengebäude tatsächlich konstruiert hatte. In der obersten Etage der Transamerica Pyramid, die nur noch ein Elftel der Parterre-Fläche hat, befindet sich ein Konferenzraum mit einem grandiosen 360-Grad-Blick auf die Bucht von San Francisco. Die aluminiumverkleidete Spitze erhebt sich fast 64 Meter über das oberste Geschoss und ist nachts hell erleuchtet.

 

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Sankt Gallen - Welche Aufgabe hat der deutsche Rechtsanwalt Manfred Berberich im Spiel des schrägen Projektfinanzierers Dietmar Ferber und warum hat es ein 74-jähriger Anwalt überhaupt nötig, sich für offenbar windige Geschäfte herzugeben?

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