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Frankfurt am Main - Es bedarf keiner mehr oder weniger fragwürdiger Umfrageergebnisse, um zu der Feststellung zu gelangen: Angesichts des weiter steigernden Andrangs von Asylbewerbern aus Südosteuropa, Asien und Afrika kippt die bislang eher von Verständnis und Hilfsbereitschaft geprägte Stimmung weiter Teile der Deutschen ins Negative. Zwar wird es wegen der Sommerferien noch eine Weile dauern, bis dieser Stimmungsumschwung auch in der veröffentlichten Meinung deutlicher zu Tage treten wird. Doch in unzähligen Leserbriefen, im von den Wächtern der „Politischen Korrektheit“ noch immer nicht kontrollierbaren Internet sowie in den spontanen Äußerungen vieler Menschen wird klar, dass sich die Reaktionen auf die mit Fug und Recht dramatisch zu nennende Entwicklung ändern. Die Grundstimmung wechselt von „Ach, die armen Menschen, wo sollen sie denn hin? Deutschland ist reich genug, um das zu schaffen“ hin zu „Das sind einfach zu viele. Wir können doch nicht die ganze Welt aufnehmen!“

Berlin - Zahlreiche deutsche Helfer sind bereits nach Afrika geflogen, um die Menschen vor Ort gegen die Ebola-Epidemie zu unterstützen. Bisher haben sich 2.000 Freiwillige, Soldaten und Zivilisten, gemeldet. In den nächsten Tagen soll geprüft werden, welche Berufe die Interessenten haben. Vor allem Ärzte, Pfleger, Techniker und Logistiker werden benötigt.

Magdeburg - Die Ebola-Epidemie in Afrika breitet sich weiter aus. Bisher wütet der Virus vor allem in Guinea, Liberia und Sierra Leone. Kürzlich gab es in der nigerianischen Millionenstadt und Finanzmetropole Lagos den ersten Ebola-Toten, was die Gefahr massiv erhöht, dass sich die Erkrankung international verbreitet. Die erschreckenden Symptome der schweren Virus-Erkrankung sind hohes Fieber, innere und äußere Blutungen sowie Organversagen. 
Bisher gibt es in Europa keine diesbezüglichen Diagnosen, aber aufgrund der offenen Grenzen und anhaltend großen Flüchtlingsströme aus Afrika nach Europa ist es nicht auszuschließen, dass die Seuche auch hier Einzug erhält. 
Liberia hat nun damit begonnen, die wichtigsten Grenzübergänge zu Nachbarstaaten zu schließen. An den weiterhin offenen Einreisepunkten werden Test-Zentren eingerichtet.