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Berlin - „Die Gefahr weiterer Anschläge im Fastenmonat Ramadan ist jetzt groß“, erklärte die österreichische Nahost-Expertin Karin Kneissl. „Der Ramadan ist sicher kein Monat des Waffenstillstands. Nein, im islamischen Fastenmonat wird die eigene Stärke betont.“ Auch im Irak habe es 2005 die ersten Anschläge während des Ramadans gegeben - „Immer nach eindeutigen Aufrufen der Prediger.“

Berlin - Den Muslimen in Deutschland fällt es immer schwerer, mit einer Stimme zu sprechen. Die vielen öffentlichen Auftritte des Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek verärgern die Funktionäre der anderen islamischen Gemeinschaften und Verbände in Deutschland. Mazyek selbst hält sein häufiges Erscheinen in der Öffentlichkeit für einen Vorteil für den ganzen Islam in Deutschland, da die Religionsgemeinschaft somit endlich als Gesprächspartner auf allerhöchster Ebene akzeptiert werde.

München - Nach den Attentaten von Paris haben sich Vertreter führender muslimischer Verbände in Deutschland von dem islamistischen Terror distanziert. Nach Auffassung des Münchner Forums für Islam war der Anschlag die „schwerste Form der Gotteslästerung“. Der Prophet Mohammed würde „solche barbarischen Akte (…) schärfstens verurteilen“, so der Penzberger Imam Benjamin Idriz. Meinungsfreiheit sei ebenso zu schützen wie Religionsfreiheit. Die Täter „gehören nicht zu Europa und sie gehören nicht zum Islam“, unterstrich Idriz.