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New York - Ob DAX, der MDax oder der TecDax und der EuroStoxx, sämtlichst rutschten die Börsenidizes ab und zeigten sich offenbar nicht unbeeindruckt von gewissen Unternehmensmeldungen, wie beispielsweise dem angekündigten Siemens-Stellenabbau. Selbstredend mögen die Wahlen in Großbritannien ebenfalls zur Verunsicherung beigetragen haben, geht es dabei immerhin auch um die Frage eines künftigen Referendums zur EU-Mitgliedschaft der Insel. Dennoch feierten die Börsen rückblickend auf das letzte Jahr mehrfach Kursfeuerwerke, im Zuge derer sich die Allzeithöchststände streckenweise regelrecht jagten. Die Gründe hierfür waren jedoch nicht allein in unternehmerischen Fundamentaldaten zu suchen, sondern in nicht geringem Ausmaße vor allem auf die zentralbankinduzierte Niedrigzinsphase zurückzuführen. Die Fed-Chefin Janet Yellen äußerte nun im Rahmen einer IWF-Veranstaltung in Washington erste Bedenken hinsichtlich der bullischen Finanzmarktentwicklung.

Magdeburg - Der Unternehmer und Finanzanalyst Eckhard Sauren, der mit dem SAUREN Global Growth im März 1999 einen der ersten in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Dachfonds auf den Markt brachte, fürchtet, dass die Vermögensbildung in Deutschland durch die Niedrigzinspolitik der EZB gefährdet ist.

Magdeburg - Seit Anfang des Jahres hat der russische Aktienmarkt gegenüber dem MSCI Emerging Markets, dem wichtigsten Index der Schwellenländer, gut 20 Prozent verloren. Reagierte die russische Börse nach dem Krim-Referendum vom 16. März 2014 noch erleichtert und legte bis zum 24. Juni wieder kräftig zu (der RTS-Index stieg damals um 39% gegenüber dem Tief zwei Tage vor der Volksabstimmung auf der Krim), führten dann die anhaltenden Kämpfe zwischen den Aufständischen und den Truppen Kiews in der Ostukraine und insbesondere der bis heute ungeklärte Absturz eines malaysischen Passagierflugzeuges ab Mitte Juli 2014 wieder zu verstärktem Kursdruck auf den Aktienmarkt.