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Berlin - In der AfD rumort es weiter. Nachdem sich der Thüringer AfD-Landes- und Fraktionschef Björn Höcke geweigert hatte, eine eidesstattliche Versicherung zu unterzeichnen, mit der er glaubhaft machen sollte, dass er nicht für eine NPD-Zeitung geschrieben hatte, haben nun weitere Äußerungen Höckes für großen Unmut in der Partei gesorgt. Höcke sagte jüngst: „Ich gehe nicht davon aus, dass man jedes einzelne NPD-Mitglied als extremistisch einstufen kann.“

Frankfurt am Main - Die Konflikte in der AfD haben ein Stadium erreicht, in denen es mit der jetzigen Führung keine nachhaltig wirksamen Kompromisse zwischen dem liberal-konservativen Flügel um Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel und dem freiheitlich-patriotischen Flügel um Björn Höcke und Alexander Gauland mehr geben kann. Die Hauptschuld an dieser dramatischen Entwicklung trägt nach meiner Auffassung Lucke, der es nicht verstanden hat und ganz offensichtlich auch nicht verstehen will, dass es die Aufgabe eines Parteiführers ist, integrierend und nicht polarisierend zu wirken.

Magdeburg - Nur wenige Tage vor ihrem Bundesparteitag in Bremen ist in der AfD ein neuer Streit um das Thema Zuwanderung entbrannt – und nun sogar zwischen Parteivertretern, die ansonsten an einem Strang ziehen. AfD-Vize Alexander Gauland forderte am Mittwoch einen kompletten Stopp des Zuzugs von Menschen aus dem islamischen Kulturkreis. „Wir sollten eine Einwanderung von Menschen, die unserer kulturellen Tradition völlig fremd sind, nicht weiter fördern, ja wir sollten sie verhindern“, so Gauland gegenüber dem Berliner „Tagesspiegel“. Muslimen fiele es schwer, sich in Deutschland zu integrieren. „Diese kulturelle Tradition ist im Nahen Osten zu Hause.“

Magdeburg - Das Forsainstitut befragte am 18. Dezember 2014 1.006 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger zur Gefahr einer "Islamisierung Deutschlands" und nach ihrer Einschätzung der Pegida-Bewegung. Fast ein Drittel der Befragten halten demnach den Einfluss des Islam in Deutschland für zu groß und Proteste gegen die Islamisierung für angebracht.

Magdeburg - Kürzlich behauptete die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf nicht näher genannte Geheimdienstkreise, dass Russlands Präsident Wladimir Putin ein Auge auf die Alternative für Deutschland (AfD) geworfen habe und Einfluss auf die Partei nehmen wolle. „Zentraler Punkt in Putins Übernahme-Strategie“, so das Springer-Blatt wörtlich, seien die Goldgeschäfte, die die AfD seit geraumer Zeit über ihren Webshop betreibt, um ihre eigenen Einnahmen zu erhöhen und damit ihre Ansprüche aus der staatlichen Parteienfinanzierung zu sichern.

Magdeburg - Die AfD wird weiterhin von internen Problemen geplagt. Nachdem der Vizevorsitzende Hans-Olaf Henkel öffentlich kundtat, dass er sich für einen Teil der Mitgliedschaft schämt, hatte ihn sein Stellvertreterkollege Alexander Gauland dafür heftig kritisiert. Nicht ohne Grund vermuten Beobachter der Partei einen drohenden Machtkampf zwischen dem wirtschaftsliberalen Flügel um Henkel und dem eher konservativen Flügel um Alexander Gauland.

Freitag, 21 November 2014 16:03

Neuer Zoff bei der AfD

in Politik

Potsdam - Nachdem der AfD-Europaabgeordnete und Vizechef der Partei, Hans-Olaf Henkel schon vor einigen Wochen kundtat, dass er sich bisweilen für die Mitglieder schäme, droht nun neuer Ärger über die noch junge Partei zu kommen.

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