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Samstag, 08 November 2014 02:43

AfD-Spitze im Richtungsstreit

in Politik

Berlin - Die AfD streitet sich auf allen Ebenen. Ganze Landesverbände drohen auseinanderzubrechen, weil Karrieristen den Parteifrieden stören, aber auch weil kein gemeinsames politisches Fundament vorhanden ist. Deutlich wurde dies erst kürzlich, als der Bundessprecher Bernd Lucke sich veranlasst sah, sich in einem Brandbrief an seine Partei zu wenden. Mit alarmierenden Worten umschrieb er darin die Situation der Partei, die von Querulanten und Intriganten geprägt sei.

Montag, 06 Oktober 2014 06:28

AfD Brandenburg mutiert zur Chaos-Truppe

in Politik

Potsdam - Die AfD versuchte sich bis vor Kurzem noch als seriöse Alternative zu den restlichen Parteien darzustellen. So galt sie als Professorenpartei, in deren Reihen fast ausschließlich renommierte Persönlichkeiten Platz gefunden haben. Doch die Realität sieht offenbar ganz anders aus. Streit und Intrigen hinter den Kulissen, Fraktionsausschlüsse schon zwei Wochen nach der erfolgreichen Landtagswahl in Brandenburg und fast schon peinliche Versuche, sich von jeglichem rechten Gedankengut zu distanzieren.

Potsdam - Die Frage möglicher Intrigen in der AfD Brandenburg mit dem Ziel, vier Abgeordnete aus der Fraktion zu mobben, scheint vorläufig geklärt. Als Urheber der Gerüchte präsentierte AfD-Landes- und Fraktionschef Alexander Gauland der Öffentlichkeit unlängst den Listenplatz-Elften Stefan Hein. Warum der designierte Abgeordnete gegenüber dem „Spiegel“ solche Aussagen tätigte, bleibt jedoch weiterhin unklar. Pikant an der ganzen Sache ist allerdings, dass es sich bei Hein tatsächlich nicht nur um einen „Vertrauten“ Gaulands handelt, sondern um den Sohn seiner Lebensgefährtin. Mittlerweile hat der „Schwiegersohn“ des Brandenburger AfD-Chefs seinen Mandatsverzicht erklärt. Doch genau damit begann neues Ungemach.

Freitag, 26 September 2014 17:30

Brandenburger AfD im Distanzierungswahn

in Politik

Potsdam - Mit 12,2 Prozent ist die brandenburgische AfD erst vor knapp zwei Wochen in den Potsdamer Landtag eingezogen. Vor allem mit Kritik am überhand nehmenden Asylbetrug, an der Grenzkriminalität und der fehlenden Familienpolitik unternahm man den letztlich erfolgreichen Versuch, rechte Wähler für sich zu gewinnen.

Potsdam - Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der Brandenburger AfD, Alexander Gauland, ist einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ entgegengetreten, nach denen die vier Abgeordneten Thomas Jung, Steffen Königer, Rainer van Raemdonck und Sven Schröder wegen ihrer „rechter Vergangenheit“ durch Intrigenspiele dazu gebracht werden sollen, ihre Mandate nicht anzunehmen.

Potsdam - Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ soll der am Sonntag ohne Gegenkandidaten und einstimmig zum Vorsitzenden der neuen Landtagsfraktion gewählte Brandenburger AfD-Chef Alexander Gauland daran arbeiten, vier Abgeordnete wegen ihrer rechten Vergangenheit loszuwerden. Demnach erarbeite „einer von Gaulands engsten Vertrauten“ derzeit einen Plan, um die frisch gewählten Mandatare, bei denen es sich um Thomas Jung, Steffen Königer, Rainer van Raemdonck und Sven Schröder handeln soll, zur Aufgabe ihres Mandats zu drängen.

Straßburg - Die Mehrheit der Abgeordneten der Alternative für Deutschland (AfD) hat am Dienstag im Europaparlament dem Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine zugestimmt. Für das Abkommen votierten Parteichef Bernd Lucke sowie Hans-Olaf Henkel, Bernd Kölmel, Joachim Starbatty und Ulrike Trebesius. Beatrix von Storch und Marcus Pretzell enthielten sich.

Potsdam - Der Spitzenkandidat der Alternative für Deutschland (AfD) zur Landtagswahl in Brandenburg, Alexander Gauland, hat für einen unverkrampfteren Umgang seiner Partei mit früheren Mitgliedern rechter Parteien ausgesprochen. Er könne niemandem die AfD-Mitgliedschaft verweigern, „nur weil er für kurze Zeit Mitglied in einer rechten Partei war“, so Gauland, der auch stellvertretender AfD-Bundesvorsitzender ist, in einem Interview mit „Handelsblatt online“. Schließlich bestehe auch die Linkspartei „zu einem großen Teil aus Menschen, die sich einmal auf einem politischen Irrweg befanden“.

Mittwoch, 10 September 2014 17:37

Forsa sieht Zugewinne für AfD

in Politik

Potsdam - Die Alternative für Deutschland (AfD) hat nach ihrem Einzug in den Sächsischen Landtag im Stern-RTL-Wahltrend zwei Prozentpunkte zugelegt und käme auf 7 Prozent, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. Auch die Unionsparteien gewinnen im Vergleich zur Vorwoche hinzu und liegen jetzt bei 42 Prozent, während die SPD um ein Prozent auf 23 Prozent abfällt. Jeweils einen Punkt büßen auch die Linken und die Grünen ein und kämen auf 9 Prozent. Die FDP bliebe mit 3 Prozent unter der Hürde für den Einzug ins Parlament.

Berlin - Nachdem die AfD in den letzten Monaten immer mehr an inhaltlicher Schärfe und an politischem Profil eingebüßt hat – so will sie den Euro mittlerweile unter allen Umständen behalten und spricht sich für Moscheen in Deutschland sowie eine uneingeschränkte Arbeitserlaubnis für Asylbewerber aus – droht ihr nun erneutes internes Konfliktpotential.

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