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Tel Aviv - Der Auftritt Benjamin Netanjahus vor dem US-Kongress markiert einen neuen Tiefpunkt im Verhältnis zwischen dem Ministerpräsidenten Israels und Barack Obama. Netanjahu war wieder einmal gekommen, um für eine harte Haltung im Atomstreit mit dem Iran zu werben und Amerika zu warnen, allerdings nicht auf Einladung des US-Präsidenten, sondern seines schärfsten innenpolitischen Widersachers John Boehner, dem republikanischen Sprecher des Repräsentantenhauses. Obama fühlte sich deshalb nicht ohne Grund düpiert und lehnte ein Treffen mit Israels Premier im Weißen Haus ab. Auch Vize-Präsident Joe Biden und Außenminister John Kerry waren demonstrativ verhindert.

Washington - Immer mehr Computerspezialisten äußern öffentlich Zweifel an der These, Nordkorea stecke hinter dem Hackerangriff auf Sony. Das FBI und der amerikanische Präsident Barack Obama beschuldigten Nordkorea die Cyberattacke gegen die Firma durchgeführt zu haben, um die Veröffentlichung des Satirefilms "The Interview" zu vereiteln.

Samstag, 13 Dezember 2014 03:55

Kommen CIA-Folterer davon?

in Politik

Magdeburg - Einem jüngst veröffentlichten Report des US-Senats zufolge war Folter beim US-Geheimdienst CIA über Jahre hinweg an der Tagesordnung. Schon vor einigen Jahren kam ans Tageslicht, dass die CIA sogenannte „Enhanced Interrogation Techniques“ (EIT) angewandt hat. Mit dieser euphemistischen Bezeichnung wurde unter anderen das sogenannte Waterboarding (simuliertes Ertrinken) umschrieben.

Mittwoch, 19 November 2014 08:07

Fünfjahresplan der G20-Staaten beschlossen

in Politik

Vergegenwärtigt man sich die Berichterstattung zum G20-Gipfel kommt man kaum umhin zu glauben, dass das einzige Thema die Krise zwischen Russland und der Ukraine ist. So wetterte US-Präsident Barack Obama gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin, sagte aber auch, dass man nicht unbedingt weitere Sanktionen auf den Weg bringen wolle. Darum sollte es offiziell überhaupt nicht gehen, doch die Medien erwecken den Eindruck.

Berlin - Laut einer internen BND-Analyse über die "mediale Terrorstrategie" des IS warnt der Bundesnachrichtendienst (BND) vor einem "größeren öffentlichkeitswirksamen Terroranschlag im Westen". Aus ihren Ermittlungen gehe hervor, die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) plane derartiges in naher Zukunft.

Washington - Wer erinnert sich noch, mit welcher Lüge die US-Amerikaner im Jahr 2003 ihren Militärschlag gegen den Irak begannen? Richtig – dem Irak wurde wahrheitswidrig unterstellt, er habe Massenvernichtungswaffen gebunkert und sei daher eine Gefahr für den Weltfrieden. Obwohl sich das Ganze schon bald als dreiste Propagandalüge herausstellte, stellten sich die Amis als die Guten dar, die den Despoten Saddam Hussein ohne UNO-Mandat eliminiert hatten.

Washington - Hochrangige amerikanische Ex-Geheimdienstler haben in einem offenen Brief an US-Präsident Obama die vorgelegten „Beweise” der US-Geheimdienste im Zusammenhang mit der am 17. Juli über der Ostukraine abgestürzten malaysischen Boeing 777 kritisiert. „Wir empfehlen Ihnen, die Propaganda einzustellen”, schreiben die Ex-Agenten. In dem Brief geht es um die fortlaufenden Schuldzuweisungen der US-Administration gegen Russland.

Washington - Die Enthüllungen des ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden haben die Welt aufhorchen lassen. Das, was einige vor ihm schon öffentlich sagten, konnte er mit über 50.000 beiseite geschafften Belegen einwandfrei beweisen. Besonders wir Deutschen sind betroffen. Nicht nur hochrangige politische Entscheidungsträger wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, sondern das ganze deutsche Volk wurde und wird ausgespäht. Mit neuesten Technologien und der inoffiziellen Zusammenarbeit mit mehreren IT-Konzernen und Anbietern sozialer Netzwerke ist es den US-Geheimdiensten gelungen, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ad absurdum zu führen und den gläsernen Bürger Realität werden zu lassen. Die Offenlegung des Ausmaßes der Spionage hat das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA merklich kühler werden lassen.

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