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Berlin – Nach Auffassung des Bundesministeriums für Justiz (BMJ) sind die Regelungen des gesetzlichen Werkvertragsrechts häufig nicht detailliert genug bzw. wesentliche Fragen überhaupt nicht gesetzlich geregelt. Mit dem vorgeschlagenen Gesetz soll die vom BMJ im Bauvertragsrecht gesehene gesetzliche Lücke geschlossen werden. Die Vorschläge zur Reform des Bauvertragsrechts werden allerdings vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und dem Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe abgelehnt, „denn sie lösen Konflikte aus, gehen zu Lasten der Bauunternehmen und erschweren das Bauen in Deutschland ganz erheblich, und das zu einem Zeitpunkt, an dem wir nun wirklich keine Verunsicherung von Investoren, Planern und Bauleuten brauchen können“, so die Begründung.