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Kirchheim – Rund 150 Besucher folgten am vergangenen Wochenende einer Einladung der Gesellschaft für freie Publizistik zu ihrem Jahreskongress in Kirchheim (Thüringen) nahe Erfurt. Wie in jedem Jahr bot die 1960 gegründete Kulturvereinigung auch diesmal wieder ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen zu politischen und historischen Themen sowie am Sonntag als Höhepunkt die Verleihung der Ulrich-von-Hutten-Medaille an eine Persönlichkeit, die sich aus Sicht der Veranstalter „besonders stark für die Freiheit der Meinungsäußerung und die historische Wahrheit in der Zeitgeschichte eingesetzt“ hat. In diesem Jahr wurde der Preis an den Publizisten und früheren Herausgeber der „Staatsbriefe“, Hans-Dietrich Sander, verliehen.

Düsseldorf - Der Düsseldorfer Strafverteidiger Dr. Björn Clemens hat die Entscheidung der Verantwortlichen von Legida kritisiert, keine Rechtsmittel gegen das behördliche Verbot der für gestern geplanten Demonstration in Leipzig eingelegt zu haben. Der Legida-Abendspaziergang war von der Stadt mit der Begründung eines „polizeilichen Notstandes“ untersagt worden, nicht aber die angemeldeten Gegendemonstrationen.

Donnerstag, 11 Dezember 2014 14:12

Sebastian Maaß: Was will die „Neue Rechte“?

in Politik

Magdeburg - Der Historiker Sebastian Maaß zählt zu den produktivsten Verfassern politischer Biographien. In den letzten Jahren veröffentlichte er zahlreiche Einführungen in das Werk bedeutender Denker der Konservativen Revolution wie Edgar Julius Jung, Arthur Moeller van den Bruck, Othmar Spann, Oswald Spengler oder Friedrich Georg Jünger. Nun hat er mit seinem im Regin-Verlag erschienenen Werk „Die Geschichte der Neuen Rechten in der Bundesrepublik Deutschland“ das Wirken jener intellektuellen Strömung nachgezeichnet, in der manche die heutigen Epigonen jener „konservativen Revolutionäre“ aus Weimarer Zeiten vermuten.