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Dienstag, 07 April 2015 16:30

Bloomberg lobt russischen Rubel

in Politik

New York - Seit der sogenannten Krim-Krise und der dieser bereits vorausgegangenen Reaktivierung der NATO als „kalter Krieger“ sind zumeist auch die medialen Berichterstattungen im Zusammenhand mit Russland und Wladimir Putin von einer gewissen Einseitigkeit geprägt. Und mit Blick auf die Rechtfertigung der US-europäischen Sanktionspolitik ließen die getätigten Wirtschaftsprognosen nicht selten den Wunsch als Vater des Gedankens durchschimmern. Umso verstörender muß es auf die Protagonisten der westlichen Heilslehre wirken, wenn die realen Entwicklungen nicht den erhofften Rückenwind bieten. Eine derartige Entwicklung kann aber gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden. So war der Agentur Bloomberg die, wenn auch nicht für alle, so doch sicher für viele vielleicht überraschende Meldung zu entnehmen, daß westliche Experten bislang die russische Währung unterschätzt haben. Das Ende des Rubelverfalls und die inzwischen sogar wieder ansteigende Entwicklung steht im deutlichen Gegensatz zu nahezu allen westlichen Analystenprognosen.

Magdeburg - Michael Hasenstab, der seit rund 17 Jahren bei dem New Yorker Fondsriesen Franklin Templeton arbeitet, gilt als einer der erfolgreichsten und bekanntesten Anleihefonds-Manager der Welt. Mit Contrarian-Wetten (antizyklisches Investment nach Carl Mayer von Rothschilds Motto: „Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen“) auf irische und ungarische Anleihen erzielte er seinerzeit für seine Kunden höchste Renditen erzielt.