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Wiesbaden - Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichte in dieser Woche, in der auch im Deutschen Bundestag die Etatberatungen der Ressorts stattfinden, die Wirtschaftsdaten zum dritten Quartal dieses Jahres. In auffällig lobenden Worten ergehen sich darauf berufend die namhaften Medien in ihrer Berichterstattung. Zwar ist es zutreffend, dass die Zahlen im Vergleich zu manch anderen Staaten und auch im Vergleich zu den Vorjahren ein positives Bild abgeben, doch sei begründet sowohl vor einer allzu selektiven Sichtweise, als auch einer zu sedativen Interpretation gewarnt. Schließlich ist nicht zu vergessen, von welcher gedämpften Ausgangsbasis bezüglich der vorangegangenen Vergleichsjahre aufgrund des rezessiven Einbruchs nach dem ersten Hoch der Finanzkrise ausgegangen wird, sowie darüber hinaus der statistische Vergleich einen zeitlichen Blick zurück darstellt, der nicht über potentielle Entwicklungsrisiken in der unmittelbaren Zukunft hinwegtäuschen darf. Von daher darf auch die Berichterstattung nicht ausschließlich positive Momente herausstellen.