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München - Unter Politikern ist der Streit noch längst nicht entschieden, ob der Islam nun ein „Teil Deutschlands“ ist oder nicht. Prominente Wortmeldungen dazu gab es in den letzten Jahren unter anderem vom früheren Bundespräsidenten Thomas Wulff, von der Bundeskanzlerin und vom bayerischen CSU-Finanzminister Markus Söder. Für den türkischen Botschafter in Deutschland dagegen, Hüseyin Avni Karslioglu, ist die Frage längst entschieden. Deshalb wünscht er sich von der Bundesregierung die Einrichtung eines zentralen Ramadan-Festes in Deutschland.

Strassburg - Das Klima wird rauher. Das muß dieser Tage die „Alternative für Deutschand“ (AfD) feststellen, die bei der Europawahl am 25. Mai auf achtbare 7,1 Prozent der Stimmen in Deutschland kam. Seither ist sie mit sieben Abgeordneten im Straßburger Europaparlament vertreten. Kopf der Abgeordnetengruppe ist Parteichef Bernd Lucke.

Berlin - Die Sicherheitsbehörden haben das Problem inzwischen auf dem Radarschirm. Die Rede ist von islamistischen Syrien-Heimkehrern, die den Terror auch in die europäischen Großstädte bringen könnten. Seit dem Anschlag eines französischen Syrien-Kämpfers auf das Jüdische Museum in Brüssel im Mai sind die Behörden alarmiert. In der CDU mehren sich deshalb jetzt die Stimmen, die auf ein härteres Vorgehen gegen islamistische Gefährder in Deutschland dringen.

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