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Magdeburg - Deutschlands drittgrößte Wirtschaftsbranche zieht 2015 eine durchwachsene Halbjahresbilanz, folgt man der aktuellen Mitteilung des Verbands der Chemischen Industrie (VCI). Laut eigenem Bekunden vertritt der VCI die wirtschaftspolitischen Interessen von mehr als 1.650 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne, womit er mehr als 90 % der deutschen Chemie repräsentiert. 444.800 Arbeitnehmer finden derzeit in dieser Branche Beschäftigung. In den ersten beiden Quartalen dieses Jahres stieg zwar die Produktion um ein Prozent, dennoch - so VCI-Präsident Dekkers - fehlten nachhaltige Impulse von der Weltwirtschaft. Während die Abwertung des Euro die Exporte nach Übersee beflügelte, blieb die Nachfrage nach chemischen Erzeugnissen im Inland verhalten. Trotz gestiegener Produktionsmenge konnte die Chemie ihren Gesamtumsatz nur um 0,5 Prozent ausweiten, wobei der Inlandsumsatz preisbedingt sogar um 1,5 % sank.