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München - Cengiz Ehliz, Tilmann Meuser und Michael Scheibe kämpfen beständig um den Markterfolg des Verbraucherbonussystems „wee“. Nun soll der chinesische Markt erobert werden. Da Cengiz Ehliz als Senator des Europäischen Wirtschaftssenats ganz eng mit der CSU zusammen arbeitet, waren ihm die politischen Schritte zu chinesischen Repräsentanten nicht weit.

München - Die FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag hat in ihrer Aktuellen Stunde die Wirtschaftsleistung Bayerns thematisiert. Anlass waren unter anderem die neuen Zahlen des Landesamts für Statistik. Demnach schwächelt die bayerische Wirtschaft. In seiner Rede im Plenum wies der Fraktionsvorsitzende, Martin Hagen, wortstark auf die Risiken für die bayerische Wirtschaft hin und machte Lösungsvorschläge.

Mittwoch, 16 Dezember 2015 03:22

Chinesische Konkurrenz nimmt zu!

Berlin - Eine bestandsaufnehmende Studie, die gemeinsam von Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und Germany Trade & Invest (GTAI) erstellt wurde, weist aus außenwirtschaftspolitischer Sicht dem „Gelben Riesen“ eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu. In den vergangenen fünfundzwanzig Jahren fanden enorme Verschiebungen der internationalen Warenströme statt. China etablierte sich zunehmend als Werkbank der Welt und stieg zum weltweit wichtigsten Exporteur auf. Dabei erhöhte es seine Anteile am Welthandel vor allem zu Lasten Japans, Deutschlands und den USA. Die drei kurzen Worte „Der Wettbewerb steigt“ umfasste das Fazit von DIHK-Außenwirtschaftschef, Volker Treier, als er an diesem Montag die  Ergebnisse einer Untersuchung zur Konkurrenzsituation zwischen China und Deutschland auf Drittmärkten zusammenfasste. Der Studie zufolge zählen inzwischen bereits mehr als 25 % der deutschen Unternehmen chinesische Betriebe zu ihren fünf bedeutendsten internationalen Wettbewerbern.

Frankfurt am Main - Nach der Sitzung des Offenmarktausschusses der Federal Reserve am Mittwoch kam es zwar noch nicht zu einer seit längerem in Rede stehenden Zinswende, doch die ausdrückliche Erwähnung, mit Blick auf die nächste Sitzung die Prüfung einer strafferen Geldpolitik vorzunehmen, darf wohl als ein sehr deutliches Signal gewertet werden. Dies wäre seit 2006 die erste Zinserhöhung der US-Notenbank, die seit Herbst 2008 den Leitzins mit dem Rekord-Tief von 0,25 % nahe bei der Nulllinie hält.  Darüber hinausgehend wurde über die Quantitative Ease-Politik der Markt mit etwa zwei Billionen Dollar geflutet, um die Wirtschaft zu stimulieren. Um allerdings die Gefahren einer Geldentwertung und/oder von Preisblasen einzudämmen, muß den Gelddruckmaschinen irgendwann auch wieder Einhalt geboten werden. Über diesen Zeitpunkt wurde im Laufe dieses Jahres bereits mehrfach öffentlich spekuliert.

Mittwoch, 17 Juni 2015 20:22

Chinas neue Seidenstraße

in Politik

Peking – Bis ins 13. Jahrhundert führten mehrere Karawanenstraßen von Ostasien durch Zentralasien bis in den Mittelmeerraum. Ihre Blütezeit hatte die Seidenstraße, so der Name, den der deutsche Geograph Ferdinand von Richthofen diesem Netz von Handelsrouten Mitte des 19. Jahrhunderts gab, zur Zeit der chinesischen Tang-Dynastie (618 bis 907 v. Chr.), als Züge von mehreren tausend Kamelen von der historischen Stadt Chang’an – heute Xi’an – im Nordwesten Chinas aufbrachen, um nicht nur Seide, sondern auch Pelze, Porzellan, Jade, Bronze oder Eisen zunächst bis nach Dunhuang und dann über mehrere Stränge durch Indien, Persien oder den Kaukasus bis ans Schwarze Meer, ans Rote Meer und sogar auf dem Seeweg bis an die italienische Mittelmeerküste zu bringen. Auch in anderer Richtung florierte der Handel, der zugleich dem kulturellen Austausch zwischen den Völkern diente.

Mittwoch, 18 Februar 2015 21:17

Wollen Athen und Brüssel tricksen?

Magdeburg - Im Schuldenstreit zwischen Griechenland und der EU lenkt Athen nun offenbar doch ein und will eine Verlängerung des Hilfsprogramms beantragen. Die griechische Regierung hat ein entsprechendes Schreiben an Euro-Gruppenchef Jeroen Dijsselbloem verfasst. „Wir werden heute den Brief schicken", kündigte Regierungssprecher Gavriil Sakellaridis am Mittwoch im griechischen Fernsehen an.

Dienstag, 10 Februar 2015 16:35

Olympische Winterspiele 2022 in China?

Magdeburg - Im Januar haben Peking und das etwa einhundert Kilometer nordwestlich von der chinesischen Hauptstadt gelegene Zhangjiakou ihre gemeinsame Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2022 beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eingereicht. Die Chancen, dass die beiden chinesischen Metropolen bei der entscheidenden Sitzung des IOC am 31. Juli in Malaysia zum Zuge kommen, stehen nicht schlecht. Einziger Mitbewerber ist Almaty in Kasachstan, nachdem sich zuletzt auch Oslo zurückgezogen hatte. Zuvor waren bereits München, Stockholm, Krakau und Lemberg abgesprungen.

Magdeburg - Chinas Staatspräsident Xi Jinping und sein venezolanischer Amtskollege Nicolás Maduro haben sich in Peking auf den Ausbau ihrer wirtschaftlichen Beziehungen geeinigt. Xi sagte, sein Land sei zum Ausbau der Finanzbasis und der Investitionen in den Bereichen Energie, Bergbau, Landwirtschaft und Industrie in Venezuela bereit. Auch Maduro bekräftigte die Partnerschaft zwischen Peking und Caracas und sprach von gemeinsamen Interessen beider Länder.

Böblingen - In Zeiten turbulenter Finanzmärkte und geldpolitischer Lockerungen der Zentralbanken besinnen sich Anleger zunehmend auf Investments in Sachwerte wie Gold. Das Edelmetall ist im Gegensatz zu hochkomplizierten Finanzprodukten, die von den Banken zusammengeschnürt werden, eine transparente Anlageform, und es ist, anders als das Papiergeld der Notenbanken, nicht beliebig vermehrbar, da es ein knappes Gut ist. Diese Knappheit macht den intrinsischen monetären Wert des Goldes aus, der es, unabhängig von seinem aktuellen Kurswert, für Anleger mit Sicherheitsbewusstsein so attraktiv macht.

Magdeburg - Die Ukraine ist nach dem am Mittwoch veröffentlichten Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International das korrupteste Land Europas. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Land im Kampf gegen die Bestechung keinerlei Fortschritte machen und landete im Ranking der Nichtregierungsorganisation erneut auf Platz 142. Transparency International listet jährlich 175 Länder danach auf, wie Experten den Grad der Korruption, bewertet mit 0 bis 100 Punkten, einschätzen. Je mehr Punkte ein Land hat, desto niedriger ist die wahrgenommene Korruption. Zwei Drittel der Länder kommen nach den aktuellen Zahlen auf weniger als 50 Punkte.

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