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Magdeburg - Haben nordkoreanische Stellen zuerst eine Cyber-Attacke auf Sony Pictures veranlasst und dann Bombendrohungen gegen Kinobetreiber losgeschickt. Man kann sich kaum vorstellen, dass der isolierte kommunistische Staat in Fernost einen derartigen Aufwand betreibt, um die Ausstrahlung eines Films zu betreiben. Jedenfalls klingt die ganze Geschichte selbst wie ein Filmstoff, und möglicherweise war es auch nur eine geschickte PR-Masche, um den Streifen „The Interview“, in dem es um einen Attentatsplan auf Nordkoreas Staatspräsidenten Kim Jong-un geht, ein wenig zu pushen.

Mittwoch, 07 Januar 2015 14:34

Christoph Hörstel ätzt gegen Udo Ulfkotte

in Politik

Dresden - Auf große Zustimmung stieß am vergangenen Montag bei der PEGIDA-Demonstration in Dresden, an der trotz schlechten Wetters erneut rund 20.000 Menschen teilnahmen, vor allem die Rede des bekannten Journalisten und Buchautors Udo Ulfkotte, der vor einer schleichenden Islamisierung deutscher Städte warnte und auch mit der bundesdeutschen Asylindustrie hart ins Gericht ging.

Montag, 15 Dezember 2014 20:26

Europas Mitschuld am CIA-Folterskandal

in Politik

Magdeburg - Nicht nur die Amerikaner haben sich unter Präsident George W. Bush bei CIA-Folterungen die Hände schmutzig gemacht, aus dem Bericht des US-Senats geht auch hervor, dass mehrere EU-Staaten der CIA erlaubten, auf ihrem Territorium geheime Einrichtungen für ihre „Verhöre“ zu unterhalten. Obwohl die entsprechenden Länder in dem Dokument geschwärzt wurden, deutet einiges darauf hin, dass es sich bei den Staaten, die den Folterknechten des US-Geheimdienstes freie Hand ließen, unter anderem um Litauen, Polen und Rumänien handelt.

Samstag, 13 Dezember 2014 03:55

Kommen CIA-Folterer davon?

in Politik

Magdeburg - Einem jüngst veröffentlichten Report des US-Senats zufolge war Folter beim US-Geheimdienst CIA über Jahre hinweg an der Tagesordnung. Schon vor einigen Jahren kam ans Tageslicht, dass die CIA sogenannte „Enhanced Interrogation Techniques“ (EIT) angewandt hat. Mit dieser euphemistischen Bezeichnung wurde unter anderen das sogenannte Waterboarding (simuliertes Ertrinken) umschrieben.

Washington - Hochrangige amerikanische Ex-Geheimdienstler haben in einem offenen Brief an US-Präsident Obama die vorgelegten „Beweise” der US-Geheimdienste im Zusammenhang mit der am 17. Juli über der Ostukraine abgestürzten malaysischen Boeing 777 kritisiert. „Wir empfehlen Ihnen, die Propaganda einzustellen”, schreiben die Ex-Agenten. In dem Brief geht es um die fortlaufenden Schuldzuweisungen der US-Administration gegen Russland.

Berlin - In den NATO-Führungsetagen arbeitet man fieberhaft an weiteren Maßnahmen gegen Rußland. Nur so lassen sich jüngste Ankündigungen hochrangiger NATO-Funktionäre erklären, die Präsenz des westlichen Militärbündnisses in der Nähe zu Rußland massiv auszuweiten und auch mit Offensivkapazitäten auszustatten.

Washington - Medien und westliche Politiker kannten den Schuldigen sofort: der russische Präsident Wladimir Putin, auf alle Fälle aber prorussische Kämpfer in der Ostukraine seien für den Abschuß der malayisischen Passagiermaschine MH17 am Donnerstag vor einer Woche verantwortlich gewesen, hieß es unmittelbar nach dem Unglück am Spätnachmittag des 17. Juli.

Warschau - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat Polen wegen der illegalen Inhaftierung zweier Terrorverdächtiger in einem geheimen CIA-Gefängnis verurteilt. Die polnische Regierung muß den beiden Männern nun je 100.000 Euro Schmerzensgeld bezahlen, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Allerdings befinden sich die beiden noch im amerikanischen Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba.

Berlin - Der Absturz der Maschine MH17 der Malaysia Airlines über der Ostukraine mit knapp 300 Toten sorgt weltweit für Entsetzen und Trauer. Außenminister Frank-Walter Steinmeier fordert gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus Frankreich und Polen eine umfassende Aufklärung der Katastrophe und eine sofortige Waffenruhe in der Ukraine.

Berlin - Vor etwas über einem Jahr wurden dank des Whistleblowers Edward Snowden die Ausmaße der amerikanischen Geheimdienstaktivitäten öffentlich. Oder - wie von manchen Kreisen zu hören war - wurde offenkundig, was vielfach ohnehin unterstellt wurde. Seitdem ist bekannt, daß die National Security Agency (NSA) massenhaft auch in Deutschland Daten ausspäht. Abgesehen von der medialen Thematisierung wurde eine politische Brisanz jedoch erst erreicht, als bekannt wurde, daß selbst das Telefon der Bundeskanzlerin Ziel des Geheimdienstes unserer „Freunde aus Übersee“ wurde. Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss des Bundestages wurde eingerichtet, das ganze Ausmaß einer Klärung zuzuführen. Doch ausgerechnet dieser Geheimdienstausschuß selbst wurde nun zum Geheimdienstopfer.

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