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München - Bayern und Sachsen fordern aus Berlin und Brüssel Sonderhilfen für Corona-Hotspots. „Wir wünschen vom Bund und von der EU zusätzliche Impfstofflieferungen“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in einer gemeinsamen Onlinekonferenz mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Dies sei wichtig, damit perspektivisch auch hier durch sinkende Inzidenzen Öffnungen wieder vertretbar würden. Bayern werde seine Hotspots ebenfalls „bewusst stärken“ und mehr Impfstoff in die Landkreise in den Grenzregionen geben.

Berlin - Massendemonstrationen von Corona-Leugnern vor dem Reichstag, hitzige Debatten im Plenarsaal: Vergangene Woche verabschiedete der Deutsche Bundestag das Dritte Bevölkerungsschutzgesetz. Die Freien Demokraten stimmten gegen den Gesetzentwurf, und das aus gutem Grund, wie das Präsidiumsmitglied der FDP Bayern und Fraktions-Vizechef der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag, Stephan Thomae (Jahrgang 1968), deutlich machte: „Das Gesetz der Großen Koalition ist handwerklich dilettantisch. Damit löst die Regierung keine Probleme, sondern vertieft die Gräben in unserer Gesellschaft.“

München - Die Nachricht schreckte Ende Juli ganz Deutschland auf: Nach einer Corona-Masseninfektion auf einem Bauernhof im niederbayerischen Mamming wurden fast 500 Menschen unter Quarantäne gestellt. Die bayerische Staatsregierung reagierte verblüfft und beruhigte die 3300-Einwohner-Gemeinde mit dem Aufbau eines Testzelts. Für die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Julika Sandt war der Ausbruch dagegen keine Überraschung.