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Berlin - Eigentlich sollte man im Jahr 2018 längst alle Netzwerke und Seilschaften aus der alten DDR überwunden haben. 29 lange Jahre sind nach der Wende zwischen Elbe und Oder vergangen. Der sozialistische Satellitenstaat der auch zusammengebrochenen Sowjetunion findet beinahe nur noch in den Erinnerungen der heute über 40jährigen statt. Die Erinnerungen an Erich Honecker und Egon Krenz, an wirtschaftliche Unfähigkeit und nachrichtendienstliche Extraklasse schwindet. Doch tatsächlich tummeln sich noch immer einige Offiziere, vor allem die der Hauptverwaltung Aufklärung (HVA), in losen Verbindungen im Zeitgeschehen.

Berlin - Michael Rottmann war jener Geschäftsmann, der wie kaum ein Zweiter nach der Wende die Treuhand ausspielte. In jenen Jahren galt die vormalige DDR als El Dorado für gerissene Geschäftsleute - vor allem für jene aus dem Westen (https://m.sz-online.de/sachsen/pluenderer-mit-langem-atem-327998.html). Inzwischen sind Jahre vergangen. Nun fordert Martin Dulig, SPD-Ostbeauftragter, nochmals zur Aufarbeitung der Arbeit der Treuhand die Einsetzung einer 'Wahrheitskommission', um damit die gesamtdeutsche Debatte über die Nachwendezeit voranzubringen:

Berlin - Der scheidende Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Gregor Gysi hat darauf hingewiesen, dass er die Deutsche Einheit als noch nicht vollendet ansieht. So sagte Gysi wörtlich: „Sie ist noch nicht vollendet. Es fehlen mindestens drei Dinge: Wirtschaftlich muss der Osten unbedingt aufholen. Da muss es eine spezifische Förderung zur Ansiedlung von Wirtschaft geben. Das Zweite ist: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit in gleicher Arbeitszeit. Das Dritte: Gleiche Rente für die gleiche Lebensleistung.“

Frankfurt am Main - Der 1963 in Gera geborene Schriftsteller Lutz Seiler ist in diesem Jahr für seinen Roman „Kruso“ mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet worden. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zählt zu den bedeutendsten Literaturpreisen in Deutschland. Er wurde in diesem Jahr zum zehnten Mal vergeben, wie immer pünktlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse.

Erfurt - Auch zwei Wochen nach der Wahl gibt es in Thüringen noch keine Einigung in den Sondierungsgesprächen. Während Linkepolitiker Bodo Ramelow auf Druck von den Grünen und der SPD bereit scheint, die DDR als "Unrechtsstaat" anzuerkennen um unter einem rot-rot-grünen Landtag als Ministerpräsident zu regieren, hagelt es Kritik von Seiten der linken Basis.

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