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Dienstag, 16 September 2014 23:47

Zweite Amtszeit für Bundespräsident Gauck?

in Politik

Berlin - Blickt man auf die erste Hälfte der Amtszeit des amtierenden Bundespräsidenten Joachim Gauck zurück und zieht ehrlich Bilanz, dürften einem kaum nennenswerte Leistungen und Höhepunkte einfallen. Vorher galt er vor allem als großer DDR-Bürgerrechtler, in seiner Amtszeit war vom Engagement für die Rechte der Bürger kaum noch etwas zu vernehmen. So schwieg er vor allem im Kontext der NSA-Affäre.

Berlin - Wer eine Hochschule besucht, der hat zuvor die Reifeprüfung abgelegt. Gemeinhin herrscht die Auffassung, daß dieser Personenkreis über eine gute Allgemeinbildung verfügt.

Dem ist aber nicht so. Eine Umfrage des „Forschungsverbunds SED-Staat“ der Freien Universität Berlin ergab kürzlich, daß 19 Prozent der Deutschen nicht wissen, wann die Berliner Mauer gebaut wurde. Ein Drittel der Bevölkerung der neuen Bundesländer hält die ehemalige DDR für eine Demokratie. Und 40 Prozent der Befragten kennen die Unterschiede zwischen Demokratie und Diktatur nicht.

Magdeburg - Auch 24 Jahre nach der Wiedervereinigung der Bundesrepublik mit der ehemaligen DDR hinken die Renten im Osten der Republik denen im Westen hinterher. Weil Rentner auch bei den drei Landtagswahlen in diesem Jahr eine nicht unerhebliche Rolle spielen werden, greift Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem Trick: sie verspricht bis 2020, also voraussichtlich für die Zeit, in der sie keine Regierungsverantwortung mehr tragen wird, eine Angleichung der Ost-Renten an das Westniveau. Merkel dazu: „2020 soll die Renteneinheit erreicht sein.“ Sie fordere ein Gesetz, "das den Fahrplan zur vollständigen Angleichung der Rentenwerte in Ost und West festschreibt."

Berlin - Der jahrelange Streit um eine der bedeutendsten privaten Kunst- und Antiquitätensammlung der DDR hat ein Ende. Der Sohn des verstorbenen Sammlers Heinz Dietel einigte sich mit dem Angermuseum Erfurt auf einen Vergleich. Demnach gehen 23 Kunstgegenstände in seinen Besitz zurück, während 54 weitere im Besitz des Museums verbleiben.

Köln - Ralph Giordano spricht Klartext: Deutschland braucht keine „Giga-Moscheen“

„Geschönt, verdrängt, geleugnet“
Damit macht man sich bei den politisch Korrekten nicht unbedingt Freunde: Der Schriftsteller Ralph Giordano kritisierte den Bau von Großmoscheen jetzt unverblümt als „Landnahme“.

Giordano, eine unentbehrliche Instanz der bundesdeutschen Geschichtspolitik, war früher KPD-Mitglied und emigrierte 1955 in die DDR. Nach neun Monaten kehrte er jedoch ernüchtert in seine Heimatstadt Hamburg zurück.

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