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Berlin - Die GDL, die Gewerkschaft der Lokomotivführer, streikt immer wieder, um einen Tarifvertrag für einen Teil ihrer Mitglieder durchzusetzen, der bei der Deutschen Bahn AG beschäftigt, aber nicht zu den Lokomotivführern gehört. Es sind Zugbegleiter, Lokomotivrangierführer, Gastronomen, Instruktoren u. a. Andere Beschäftigte dieser Berufsgruppe, aber auch Lokomotivführer, sind bei der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) organisiert. Die EVG hat für diese Mitglieder einen Tarifvertrag mit der Deutschen Bahn, den letztere auf alle Beschäftigten dieser Berufsgruppe anwenden will, um die Gleichbehandlung dieser Gruppe sicherzustellen. Wenn die Deutsche Bahn das durchsetzt, befürchtet die GDL, diese Mitglieder zu verlieren. Sie besteht auf einem eigenständigen Tarifvertrag, so daß es für eine bestimmte Berufsgruppe zwei unterschiedliche Tarifverträge in einem Betrieb, dem der Deutschen Bahn, gäbe. Sie strebt auch wegen des Tarifeinheitsgesetzes, das politisch droht, an, die Mehrheit der Beschäftigten der Deutschen Bahn zu vertreten.

Donnerstag, 04 Dezember 2014 21:08

Mobilfunknetz in Zügen ist inakzeptabel

Magdeburg - Wer regelmäßig Zug fährt und dabei gern im Internet unterwegs ist, dürfte vom Ergebnis des Mobilfunknetz-Tests der Zeitschrift Connect nicht überrascht sein: das Netz in Zügen fällt schlichtweg durch.

Freitag, 14 November 2014 18:24

Neuer Anlauf für Bahn-Privatisierung?

in Politik

Berlin - Aus dem neuen Beteiligungsbericht des Bundes geht hervor, dass die Bundesregierung sich mit dem Gedanken trägt, die Deutsche Bahn zu privatisieren. Wörtlich heißt es in dem Bericht: „Sofern es die Situation des Unternehmens zulässt, das Marktumfeld stabil und der Kapitalmarkt für eine schrittweise, ertragsorientierte Privatisierung der Transport- und Logistiksparte aufnahmebereit ist, kann eine Beteiligung privater Investoren wieder geprüft werden.“ Aufgrund der Finanzkrise war die Bahn-Privatisierung im Jahr 2008 auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Berlin - Die Abgeordneten von Klaeden, Pofalla, Niebel und Bahr haben eines gemeinsam: sie alle wechselten recht zügig nach ihrem Ausscheiden aus der Politik in die Wirtschaft - und entfachten damit immer wieder aufs Neue die Debatte um eine Karenzzeit und darum, wie sehr Politik und Wirtschaft verknüpft sein dürfen.

Die Bundesregierung reagierte nun mit einem Gesetzesentwurf, der eine einjährige Karenzzeit für den Wechsel von Bundesministern und parlamentarischen Staatssekretären in die freie Wirtschaft vorsieht.