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Sonntag, 24 Januar 2016 01:00

Talfahrt der Deutschen Bank nimmt zu!

Frankfurt a. M. – Die Deutsche Bank kann sieben, acht Jahr nach der sogenannten Finanzkrise sinnbildlich für selbige stehen, nachdem sie für 2015 einen für das Bankinstitut historischen Verlust hinnehmen muss. Und auch die Aktienkurse des Bankhauses sanken daraufhin auf das Krisenniveau von 2009 ab. In manchen Finanzmeldungen war daraufhin sogar die Zukunftsfähigkeit des bislang immerhin größten deutschen Geldhauses in Frage gestellt worden. In jedem Falle platzten wohl mit der Meldung eines Jahresverlustes für das abgelaufene Jahr in Höhe von 6,7 Mrd. € die letzten Hoffnungen, dass mit der Führungsübernahme des als erfahrener Sanierer auftretenden Briten John Cryan die Bank ihre Talfahrt beenden könnte. Details zum abgelaufenen Geschäftsjahr sollen zwar erst am 28. Januar präsentiert werden, doch bereits die Eckdaten zur Jahresbilanz lassen darauf schließen, dass eine Trendwende nicht unmittelbar bevorsteht, zumal Cryan  bis zum heutigen Tage keinen Strategiewechsel zur sogenannten "Strategie 2020" seiner Vorgänger bekannt gab.