www.derfflinger.de

Dresden - In einem Gastbeitrag für die Freitagsausgabe der „Sächsischen Zeitung“ widmet sich Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) der Pegida-Bewegung. In seiner Bewertung schwankt Dulig, der auch Vorsitzender der Sozialdemokraten in Sachsen ist, zwischen vorgeblichem Verständnis und Beschimpfung. Pegida sei, so der Minister, „auch ein Produkt des besonderen politischen Klimas der Nachwendezeit in Sachsen“. Die Anhängerschaft der Bewegung reiche „von Hooligans und bekannten NPD-Kadern über Menschen mit islamophoben oder fremdenfeindlichen Einstellungen“ bis zu Menschen, „die mit der zunehmenden Komplexität unserer Gesellschaft überfordert“ seien, wie er in herablassend wirkendem Tonfall schreibt.