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Berlin - Wenn europäische Solidarität zur Einbahnstraße wird. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat das sogenannte Dublin-Verfahren für Asylbewerber aus Syrien ausgesetzt. Dem Dublin-Verfahren zufolge müssen Asylverfahren in dem EU-Mitgliedstaat durchgeführt werden, in dem der Betroffene zuerst europäischen und damit sicheren Boden betreten hat. Dies soll nun für Syrer nicht mehr gelten, was zur Folge hat, dass Syrer generell nicht mehr abgeschoben werden können. Dem weiteren Missbrauch sind somit Tür und Tor geöffnet.