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Dienstag, 21 Oktober 2014 04:47

Verschwörungstheorien zu Ebola

München - Ist Ebola, ein Virus, das in einem US-Geheimlabor entwickelt worden ist?

In den sozialen Netzwerken ist von der „ Ebola Lüge“ die Rede. So behauptet u. a. Chris Brown auf Twitter, dass er denke, Ebola ist eine Form der Bevölkerungskontrolle“. Ebola soll durch das Rote Kreuz durch Injektionen künstlich verbreitet worden sein. Das ist Stoff für einen Thriller, den der deutsche Regisseur Wolfgang Petersen in seinem Film “Outbreak”, lautloser Killer, von 1995 erzählt. Ärzte versuchen ein Gegenmittel zu einem gefährlichen Virus zu entwickeln und müssen feststellen, dass das Virus als Waffe vom Militär erzeugt worden ist.

Berlin - Bisher hieß es immer, Ebola könne sich in Europa nicht ausbreiten, weil die Sicherheitsvorkehrungen viel zu umfassend seien. Man sei auf alle Fälle vorbereitet und könne infizierte Personen sehr schnell isolieren.

Berlin - Dass die todbringende Seuche Ebola nicht nur gefährlich für weite Teile Afrikas sein kann, ist bereits durch die Tatsache deutlich geworden, dass viele Amerikaner und Europäer vor Ort Hilfe leisten – und das leider oft genug nur unzureichend geschützt. Auch ist die Tatsache, dass sowohl Europa als auch die USA bisher keine Einreisebeschränkungen für die gefährdeten Länder erlassen haben, äußerst riskant.

Berlin - Zahlreiche deutsche Helfer sind bereits nach Afrika geflogen, um die Menschen vor Ort gegen die Ebola-Epidemie zu unterstützen. Bisher haben sich 2.000 Freiwillige, Soldaten und Zivilisten, gemeldet. In den nächsten Tagen soll geprüft werden, welche Berufe die Interessenten haben. Vor allem Ärzte, Pfleger, Techniker und Logistiker werden benötigt.

Hamburg -Noch immer ist die Todesseuche Ebola für Europa weit weg. Doch in Afrika ist die tödliche Krankheit inzwischen außer Kontrolle, und die zuständigen Gesundheitsbehörden geben sich keinen Illusionen mehr hin, daß eine weitere Ausbreitung jetzt noch abzuwenden ist.

Um für die öffentliche Sicherheit das Schlimmste zu verhindern, greifen die Behörden in den von der Ebola-Seuche betroffenen Ländern inzwischen zu drastischen Maßnahmen – auch zum Einsatz des Militärs. Wie der US-Fernsehsender „Sky News“ berichtete, sind die Streitkräfte Liberias von der Regierung angewiesen worden, das Feuer auf Menschen zu eröffnen, die versuchen, die abgeriegelte Grenze aus dem benachbarten Sierra Leone zu überschreiten. Die Grenze war geschlossen worden, um eine weitere Verbreitung der Seuche zu verhindern.

Magdeburg - Die Ebola-Epidemie in Afrika breitet sich weiter aus. Bisher wütet der Virus vor allem in Guinea, Liberia und Sierra Leone. Kürzlich gab es in der nigerianischen Millionenstadt und Finanzmetropole Lagos den ersten Ebola-Toten, was die Gefahr massiv erhöht, dass sich die Erkrankung international verbreitet. Die erschreckenden Symptome der schweren Virus-Erkrankung sind hohes Fieber, innere und äußere Blutungen sowie Organversagen. 
Bisher gibt es in Europa keine diesbezüglichen Diagnosen, aber aufgrund der offenen Grenzen und anhaltend großen Flüchtlingsströme aus Afrika nach Europa ist es nicht auszuschließen, dass die Seuche auch hier Einzug erhält. 
Liberia hat nun damit begonnen, die wichtigsten Grenzübergänge zu Nachbarstaaten zu schließen. An den weiterhin offenen Einreisepunkten werden Test-Zentren eingerichtet.