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Montag, 19 Oktober 2015 18:59

Bund der Steuerzahler fordert EEG-Reform!

in Politik

Berlin - Das Erneuerbare Energiengesetz einst Vorreiter mit Nachahmungscharakter in Europa und darüber hinaus, um von der konventionellen Energiewirtschaft hin zu einer ökologisch nachhaltigen Energieversorgung zu gelangen, droht von Jahr zu Jahr zunehmend in Ungnade zu fallen, da bei seiner stetigen Anpassung an die veränderten Gegebenheiten in Permanenz versagt wird. Wo zu Beginn einmal ein vielversprechender Ansatz gewählt wurde, verspielte man sämtliche ökologischen Vorschußlorbeeren mittels Reformen, die ökonomisch fehlschlugen. Obgleich auch der Ökostrom tatsächlich in seiner Erzeugung stets billiger, sprich somit wettbewerbsfähiger wurde, ist der Verbraucher seit Jahren mit steigenden Strompreisen konfrontiert. Das Scheitern einer planwirtschaftlichen Systematik ohne Plan innerhalb einer Marktwirtschaft führt so zu einer Diskreditierung eines bedeutsamen politischen Themas: einer erfolgreichen Energiewende.

Regensburg - Energieerzeugung aus Tiefengeothermie ist ein neues Geschäftsfeld in Mitteleuropa. Auch hier machte das umstrittene EEG (Erneuerbare Energien Gesetz)  Visionen erst möglich. Die Regensburger FG-Unternehmensgruppe (Geokraftwerke u.a.) möchte sich in diesem Marktumfeld entwickeln und behaupten. Auch Anlegergelder kleinerer Investoren befinden sich dabei im Einsatz. Daran entzündete sich zuletzt Kritik, dass nicht alles bei FG so erfolgreich verlaufe, wie man es bei Forever Green den Kapitalanlegern zugesagt habe.

Umgekehrt sieht sich der FG-Geschäftsführer Wolfgang Hageleit einer "gesteuerten Presse-Kampagne" ausgesetzt, hinter der er einen früheren Geschäftspartner und dessen Berliner Kontaktnetz vermutet.

Magdeburg - Angesichts des schwachen Wachstums von 1,2 Prozent in diesem und 1,3 Prozent im nächsten Jahr, das die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Herbstgutachten prognostizierten, wird in der Politik der Ruf nach einem Konjunkturprogramm immer lauter. Statt wieder einmal nach den fragwürdigen Allheilmittelchen keynesianischer Quacksalberei zu rufen, sollten die politisch Verantwortlichen erst einmal darüber nachdenken, wie es sinnvoll wohl ist, Bürgern und Unternehmen unverhältnismäßig viel Geld, das ansonsten der Binnennachfrage zugute käme und für Investitionen verwendet werden könnte, mit Steuern und Abgaben aus der Tasche zu ziehen.

Freitag, 10 Oktober 2014 14:34

Explosion der Stromerzeugerpreise

Wiesbaden – Die Strompreise sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes innerhalb der letzten 14 Jahre regelrecht explodiert. Derzeit liegen Erzeugerpreise für Strom rund 35 % höher als Anfang des Jahres 2000. Ganz besonders hart trifft die Strompreisexplosion die privaten Haushalte: Hier haben sich die Preise über den Zeitraum von Januar 2000 bis August 2014 nahezu verdoppelt (+ 92 %). Auch industrielle Großabnehmer (+ 76 %) und kleinere Gewerbebetriebe (+ 79 %) müssen deutlich mehr bezahlen. Die Preise für Weiterverteiler lagen dagegen im August 2014 rund 4 % unter den Preisen von Januar 2000.