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Dubai – Zuletzt war es um die in Dubai ansässige Aras Group DWC LLC ruhiger geworden. Die global vernetzte Firmengruppe ist in den Sparten Investment, Beteiligungen, Immobilien, Warenhandel, Unternehmensberatung und Logistik tätig und stützt sich dabei auf ihre Tochtergesellschaften Aras Investment and Participation Ltd., Aras Logistic and Distribution Ltd., Aras Trading and Services Ltd., Aras Consulting and Advisory Ltd. und Aras Properties Ltd. Im letzten Jahr beschrieb man das eigene Geschäftsmodell mit diesen Worten: „Die Kunden profitieren von einem hohen Maß an Flexibilität, Vernetzung sowie interkultureller Kommunikation. Einfache Lösungsansätze führen dabei zur gewünschten individuellen Finanzierung, die nicht selten aus Millionenkrediten im Bereich zwischen zehn und mehreren Hundert Millionen Euro besteht. Die Aras Group beteiligt sich an Gesellschaften, investiert in Großprojekte und kann inzwischen sogar hierzulande BaFin-konforme Nachrangdarlehensverträge anbieten.“

Berlin – Die in der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) vertretenen Spitzenverbände der Banken und Sparkassen haben hinsichtlich der Forderung von Aufsichtsbehörden, ein Verhältnis von Kernkapital zu Geschäftsvolumen (Leverage Ratio) vorzugeben, ein Gutachten bei Prof. Dr. Thomas Hartmann-Wendels von der Universität Köln in Auftrag gegeben. Folgt man diesem Gutachten sorgt ein solches Leverage Ratio nicht, wie beabsichtigt, für ein stabileres Finanzsystem, sondern würde sogar Fehlanreize setzen. Die Behauptung im Gutachten: Eine Leverage Ratio verhindert weder übermäßige Verschuldung, noch Risikounterzeichnung, noch, dass risikobasierte Normen prozyklisch wirken. Die Einführung dieser starren Kennziffer als bankaufsichtliche Mindestanforderung würde im Ergebnis dazu führen, dass das Kreditangebot bei risikoarmen Produkten wie zum Beispiel der Wohnungsbaufinanzierung, des Fördergeschäfts oder der Kommunal- und Staatsfinanzierung reduziert werde, warnt die Deutsche Kreditwirtschaft.