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Schnellroda – Kürzlich hat das Institut für Staatspolitik (IfS) mit „Die Flüchtlingsindustrie“ eine fundierte und gut recherchierte Studie vorgelegt, in der die Profiteure des momentanen Asylzustroms identifiziert werden. Bei DERFFLINGER wurden die Publikation und die Lösungsansätze der Autoren ausführlich besprochen (siehe: www.tinyurl.com/nlk3rxb).

 

Berlin - Anfang des Jahres hatte sich bereits CDU-Generalsekretär Peter Tauber auf die Forderung der SPD eingelassen und sich für die Schaffung eines Einwanderungsgesetzes ausgesprochen, das die Einwanderung von Ausländern nach bestimmten Kriterien regelt. Damals reagierte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) noch sehr reserviert auf den Vorschlag, nun scheint sie eine Unterstützerin des Vorschlags zu sein. Ein CDU-Sprecher bestätigte nun, dass der Parteivorstand einen Antrag an den Parteitag erarbeiten soll, mit dem sich die Partei für die Schaffung eines Einwanderungsgesetzes einsetzen soll. Die Vorlage dazu soll eine vom CDU-Vize Armin Laschet geleitete Arbeitsgruppe erarbeiten. Die bisher von der Kommission genannten Ziele sind die Zusammenfassung der bisherigen Migrationsregelungen, die Verbesserung der Sprachförderung von Zuwanderern und die schnellere Einbürgerung von Migranten.

Gütersloh - Die Bertelsmann-Stiftung hat eine neue Studie veröffentlicht, mit der sie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und die Hochschule für angewandte Wissenschaften (Coburg) beauftragt haben. Der Studie zufolge würde die Zahl der Erwerbstätigen in den nächsten Jahren so stark einbrechen, dass das hiesige Wirtschafts- und Wohlstandsniveau nicht aufrechterhalten werden kann, wenn die Einwanderung nach Deutschland nicht deutlich forciert wird. Das Ausscheiden der „Babyboomer“, der geburtenstarken Jahrgänge der 50er und 60er Jahre, könne nur kompensiert werden, wenn jährlich im Schnitt 533.000 Einwanderer nach Deutschland kommen. Im Durchschnitt der letzten 60 Jahren kamen jährlich 200.000 mehr Menschen nach Deutschland als das Land verließen.

Samstag, 06 Dezember 2014 02:59

Schwedendemokraten stürzen Regierung

in Politik

Die erst vor zwei Monate ins Amt gehobene rot-grüne Minderheitsregierung des schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Lövfen steht vor dem Aus. Nachdem das Parlament den Haushaltsentwurf der Regierung am Dienstag mehrheitlich abgelehnt hatte, kündigte Löfven umgehend Neuwahlen an – ein Vorgang, den es im ansonsten konsensträchtigen Schweden schon seit fast 60 Jahren nicht mehr gegeben hatte.