www.derfflinger.de

Berlin – Die Mittelstandinitiative, ein von den Bundesministerien für Umwelt und Wirtschaft gefördert gemeinsames Projekt des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), initiiert bundesweit Projekte und Veranstaltungen, die kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Industrie, Gewerbe und Handwerk für das Thema Energiewende sensibilisieren, neue Ideen zur Beförderung der betrieblichen Energieeffizienz verbreiten und die überregionale Vernetzung von KMU vorantreiben. Das mit rund vier Millionen Euro geförderte Gemeinschaftsprojekt geht in die Verlängerung und setzt ihre Arbeit zunächst bis Ende 2018 fort, wobei neue Schwerpunkte die bewährten Formate ergänzen sollen. In den kommenden Jahren will sich die Mittelstandsinitiative dem Thema betriebliches Mobilitätsmanagement zuwenden. Eine weitere Neuerung ist das Pilotvorhaben "Innovationsassistenz für Energieeffizienz".

Dienstag, 03 Februar 2015 17:41

Energiedialog führt zu keinem Ergebnis

in Politik

München - Der zweimonatige Energiedialog, das Gesprächsforum zur Zukunft der bayerischen Energieversorgung, ist nun zu Ende gegangen. An dem Forum nahmen neben Vertretern der Staatsregierung auch Bürgerinitiativen, Kirchen, Gewerkschaften und Vertreter der bayerischen Wirtschaft teil. Auch wenn Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) den Dialog als vollen Erfolg wertet, kann schon jetzt konstatiert werden, dass der Dialog keine großen Fortschritte mit sich gebracht hat.

Magdeburg - Derzeit sind in Deutschland noch acht Kernkraftwerke mit neun Reaktorblöcken am Netz. Bislang sind 27 Reaktorblöcke stillgelegt worden. Die beiden Vorsitzenden der Endlager-Kommission des Bundestags, Ursula Heinen-Esser (CDU) und Michael Müller (SPD) haben sich nun dafür ausgesprochen, dass die Energieversorger einen öffentlich kontrollierten Fonds einrichten sollen, der die Folgekosten der Atomkraft stemmen soll. In den Fonds sollen die Konzerne künftig ihre Rückstellungen einbringen.

München - Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo hat vor einem Scheitern der Energiewende gewarnt. Besonders Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) stellt er ins Zentrum seiner Kritik. Konkret warnt Grillo davor, dass Seehofer im Streit um den Ausbau des Stromnetzes den Bogen überspannt. Laut Grillo gefährden Egoismen der Bundesländer die Energiewende.

Berlin - In einer Presseaussendung der Initiative VERNUNFTKRAFT des Dr. Karl-Heinz Glandorf weist man darauf hin, dass in der Wochenzeitung ZEIT der Regierungsvertraute Dr. Patrick Graichen (Think Tank AGORA Energiewende) zugab, dass man sich bei der Energiewende „geirrt“ habe. Wissenschaftler weisen auf weitere fundamentale Irrtümer hin.

Freitag, 05 Dezember 2014 12:03

E.on lagert Risiken aus

in Politik

Magdeburg - Der größte deutsche Energiekonzern E.on will einen grundlegenden Kurswechsel vollziehen. Der Konzern soll umgebaut werden, was den Steuerzahlern möglicherweise milliardenschwere Risiken aufbürdet. So sollen die Atom-, Kohle- und Gaskraftwerke in eine eigene Gesellschaft abgestoßen werden. E.on selbst will sich künftig auf das Geschäft mit Ökostrom und Energienetzen konzentrieren. Vorstandschef Johannes Teyssen sagte dazu: „Das bisherige breite Geschäftsmodell von E.ON wird den neuen Herausforderungen nicht mehr gerecht.“ Laut Teyssen verbleiben die Kapitalmarktverbindlichkeiten bei E.on, das Unternehmen werde sämtliche Verbindlichkeiten „vollständig bilanziell abdecken“.

Seite 1 von 2