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Magdeburg - Sinkende Preise an der Strombörse kommen auch im kommenden Jahr bei den Verbrauchern kaum an. Auch die Ölpreise sind gefallen, die Energiekosten dürften allerdings – abgesehen vom Spritpreis – für die meisten Bürger konstant hoch bleiben.

Freitag, 05 Dezember 2014 12:03

E.on lagert Risiken aus

in Politik

Magdeburg - Der größte deutsche Energiekonzern E.on will einen grundlegenden Kurswechsel vollziehen. Der Konzern soll umgebaut werden, was den Steuerzahlern möglicherweise milliardenschwere Risiken aufbürdet. So sollen die Atom-, Kohle- und Gaskraftwerke in eine eigene Gesellschaft abgestoßen werden. E.on selbst will sich künftig auf das Geschäft mit Ökostrom und Energienetzen konzentrieren. Vorstandschef Johannes Teyssen sagte dazu: „Das bisherige breite Geschäftsmodell von E.ON wird den neuen Herausforderungen nicht mehr gerecht.“ Laut Teyssen verbleiben die Kapitalmarktverbindlichkeiten bei E.on, das Unternehmen werde sämtliche Verbindlichkeiten „vollständig bilanziell abdecken“.

München - Dr. Sven Neubauer, eher ein blasser Typ, erachtet sich mit Fug und Recht als "Gehirn" der eigenwilligen Fondsschmiede "DF Deutsche Finance". Der umstrittene Unternehmensverbund um Thomas Oliver Müller, Alfred J. Kremer und eben Dr. Sven Neubauer fiel zuletzt mit einigen Pleiten (Multiconsult GmbH) im Umfeld des Vorstands Alfred J. Kremer (Kremer Racing AG), sowie mit fragwürdigen Ratings (http://www.saguntum.de/finanzen/analyse-des-philip-nerb-belegt-deutsche-finance-pere-fund-i-so-sehr-gut-wie-s-k.html) aus der Feder des S&K-Schönschreibers Philip Nerb auf, gepaart mit desolaten Bilanzverlusten wichtiger Fonds.

Magdeburg - Nachdem es im März 2011 im japanischen Fukushima durch ein Erdbeben zu einer Nuklearkatastrophe kam, wurden auch in Deutschland für drei Monate die sieben ältesten Atomkraftwerke vorübergehend stillgelegt. Unter anderem traf dies die Meiler Unterweser und Isar 1 des deutschlandweit größten Energieversorgers Eon. Nun klagt dieser gegen Bund und mehrere Länder auf Schadensersatz in Höhe von rund 380 Millionen Euro.

Nach mehrfachen gescheiterten Versuchen auf eine außergerichtliche Einigung, habe man nun Klage am Landgericht Hannover eingereicht.