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Berlin - Während die Wirtschaft sich von der nicht abreißenden Flut an einreisenden Asylbewerbern wenigstens erhofft, den Fachkräftemangel durch Ausbildung junger Asylanten beheben zu können, haben diese offenbar andere Pläne: Nicht einmal ein Viertel der arbeitsberechtigten Asylanten zeigt Interesse an einer Lehrstelle.

Berlin - Überraschend verkündete der Präsident der Berliner Industrie- und Handelskammer, Eric Schweitzer, auf der Vollversammlung seinen Rücktritt für Mitte März dieses Jahres. Erstmals soll die IHK in Zukunft von einer Frau geleitet werden: Die Juristin und TV-Produzentin Beatrice Kramm soll die Nachfolge antreten.

Berlin - Der Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) zufolge, rechnet ihr Haus mit rund 65 Prozent Unqualifizierten unter den bleibeberechtigten Asylanten. Insgesamt schätzte das Bundesarbeitsministerium die Zahl der zu unterstützenden Asylanten für das kommende Jahr auf  300.000 bis 350.000 – all jene haben dann Anspruch auf Hartz IV. Das Bundesinnenministerium spricht hingegen von bis zu 465.000 Hartz IV berechtigten Asylanten.

Berlin - Nachdem die Belastungen mit der Flüchtlingswelle zunehmend größer werden, ja diverse Kommunalvertreter und Hilfsorganisationen sogar kundtun, zu groß werden, wird seitens der Befürworter einer in zweierlei Hinsicht grenzenlosen Migration versucht, der verfahrenen Situation einen Vorteil mit Blick auf einen Fachkräfteimport herbeizureden. Doch wie seit geraumer Zeit nahezu alles einer schnellen Revidierung anheim fällt, so auch dieser Aspekt, bei dem offensichtlich mehr nur der Wunsch der Vater des Gedankens ist. In diesem Zusammenhang war bereits auffällig, daß Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) nicht umhinkam, sehr bald eingestehen zu müssen, daß die Arbeitslosenzahlen aufgrund der Zuwanderung spürbar ansteigen werden. Folglich scheinen sich offensichtlich nicht im überbordenden Maße genau die zumeist nachgefragten Berufsbilder und Qualifikationsniveaus zu uns zu flüchten. Einen Rückschluss darauf lässt schon ein Blick auf die Analphabetenquote in den Hauptherkunftsländern der Asylforderer zu.

Montag, 20 Juli 2015 22:02

DIHK beklagt Berufsschulsituation!

in Politik

Berlin - Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, bewertet die zunehmende Schließung von Berufsschulen als ausgesprochen besorgniserregend, da die Kombination von Praxis im Betrieb und Theorie in der Berufsschule das  Erfolgsrezept der dualen Ausbildung sei. Doch sei die Zahl der Berufsschulen im dualen System zwischen 2005 und 2013 bundesweit um 6 Prozent gesunken. Besonders litten die ostdeutschen Bundesländer: In Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern habe das Minus 33 Prozent betragen, in Thüringen sogar 42 Prozent. Als Hauptgründe nannte der DIHK-Präsident den demographiebedingten Rückgang der Schülerzahlen einerseits und den ungebremsten Trend zum Studium andererseits. Laut einer Online-Umfrage beklagen bereits 22 % der Unternehmen, daß es in ihrer Region kein bedarfsgerechtes Angebot mehr gibt, wodurch die Gefahr einer letztendlichen Aufgabe der Ausbildungsleistung dieser Betriebe besteht.

Magdeburg - Der Dachverband fzs warnt vor einer übertrieben beschriebenen Konkurrenzdarstellung zwischen Ausbildung und Studium. "In letzter Zeit können sowohl Auszubildende als auch Studierende manchmal das Gefühl bekommen, jeweils das Falsche gewählt zu haben. Bei dem Streit um ,Überakademisierung' auf der einen und ,Fachkräftemangel' auf der anderen Seite werden Menschen zur blanken Verschiebemasse des Wirtschaftsstandortes Deutschland erklärt", so die Studentenvertreter. Niemand solle sich bei der Entscheidung zwischen Ausbildung und Studium von Prognosen über zukünftige Wirtschaftstrends leiten lassen, da diese auf Spekulationen beruhen. Jeder solle den Weg auswählen, der den eigenen Interessen entspricht. Sie fordern ein Stopp der "künstlich herbeigeredeten" Debatte.