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Berlin - Unablässig steigt die Zahl in Deutschland einreisender Asylbewerber. Im Jahr 2012 wurden von der Polizei 25.670 Illegale aufgegriffen. 2013 waren es 32.533, was einen Zuwachs von 27 Prozent bedeutete, und von Januar bis Juli dieses Jahres bereits etwa 29.000. Die Zahlen spiegeln allerdings nur diejenigen illegal Eingereisten wider, die bei stichprobenartigen Kontrollen im Europa der offenen Grenzen zufällig erwischt wurden.

Brüssel - Die Europäische Union (EU) plant wohl weitere Sanktionen gegen Russland. Hintergrund ist, dass sich der Kreml in den Konflikt in der Ostukraine eingemischt haben soll. Die USA, die EU sowie die Ukraine werfen Russland vor, die pro-russischen Separatisten in der Ostukraine mit Waffen und Soldaten unterstützt zu haben. Noch wurden auf dem Sondergipfel der EU zwar keinen konkreten Sanktionen festgelegt, die EU-Kommission bekam aber bereits den Auftrag, Vorschläge auszuarbeiten. Innerhalb der nächsten Woche werden weitere Sanktionen erwartet. Die Bereitschaft zu weiteren Sanktionen fand bereits das ausdrückliche Wohlwollen der USA. Eine militärische Intervention hat die Obama-Regierung bisher nur ausgeschlossen, weil die Ukraine kein Mitglied der NATO ist.

Berlin - Trotz der bereits jetzt massiven Armutszuwanderung aus den Balkanstaaten spricht sich Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) dafür aus, dass die Balkanstaaten schon bald in die Europäische Union (EU) aufgenommen werden. Er ist der Auffassung, dass sie in den letzten Jahren eine positive Entwicklung zurückgelegt haben, sodass jetzt Zeit für einen EU-Beitritt sei. Bisher sind aus dieser Region nur Kroatien und Slowenien EU-Mitglieder. Serbien, Montenegro, Mazedonien und Albanien führen derzeit Beitrittsverhandlungen – offiziell außen vor sind bisher nur der Kosovo sowie Bosnien und Herzegowina.

Brüssel - Ursprünglich waren im Maastrichter Vertrag keine Transferzahlungen innerhalb der Europäischen Währungsunion geplant. Dennoch mußte jedermann klar sein, daß eine Verbindung unterschiedlichster Volkswirtschaften wie in der Euro-Zone ohne Transferleistungen der „reichen“ an die „armen“ Länder auf Dauer nicht möglich sein würde, auch wenn von den Politikern bisher immer das Gegenteil behauptet wurde.

Brüssel - Trotz massiver öffentlicher Kritik, plant die Europäische Kommission weitere Verbote und Auflagen für diverse energieverbrauchende Geräte. Demnächst wolle sie entscheiden, welche Produkte zukünftig reguliert werden sollen. Zur Wahl stünden laut einem internen Arbeitspapier Fitnessgeräte, Akkuschrauber, Föhne, Rasenmäher, Smartphones, Videoprojektoren, Aufzüge, Gewächshäuser, Verstärker, Heizungen für Schwimmbecken, Wasserkocher, Zubehör für Aquarien, Sandstrahlreiniger und diverse Küchengeräte.

Brüssel - Ein Transfer besteht immer aus Geber(n) und Empfänger(n). Dieser kann wechselseitig die Rollen tauschen oder wie gegenwärtig innerhalb der Europäischen Union die Form einer Einbahnstraßensolidarität annehmen. Deutschland weiß von Letzterem ein Lied zu singen, ist es doch seit je der Hauptnettofinanzier der EU und Haftungsweltmeister im Rahmen der sogenannten Euro-Rettungspolitik. Im Rahmen von EFSF und ESM oder Krisenprogrammen wie ProEUMobil übernimmt Deutschland die führende Rolle als Rettungseuropäer, koste es - sprichwörtlich -, was es wolle. Die Probleme in Europa können gar nicht zahlreich genug in Erscheinung treten, daß nicht stets das Hohelied auf ein „Mehr an Europa“ angestimmt wird, wobei geflissentlich verschwiegen wird, das dies im Umkehrschluß ein weniger an Nationalstaat bedeutet.

Glasgow - Die tonangebenden Medien berichten eher zurückhaltend, dabei könnte der 18. September ein mittleres politisches Erdbeben auslösen. An diesem Datum wird nämlich in Schottland über den Verbleib bei Großbritannien abgestimmt. Für den Fall, daß sich die Schotten von London lossagen, könnte dies einer Reihe weiterer Abspaltungsbewegungen in Europa erheblichen Aufwind verleihen.

Berlin - Ziemlich große Schädlinge für die Umwelt sind nicht etwa handelsübliche Kraftfahrzeuge oder Kohlekraftwerke, sondern – wer hätte es gedacht – Milchkühe. Das von ihnen produzierte Methangas (CH4) ist viel schädlicher als Kohlendioxid. Und schon eine einzige Milchkuh erzeugt 300 bis 500 Liter Methangas täglich. Experten wie etwa bei der Weltbank halten Kühe deshalb für den globalen Klimakiller Nummer zwei. Doch in diesem Fall ist die Umweltschädigung offenbar nicht so schlimm – nach wie vor werden Landiwrte mit Milliarden Euro unterstützt.

Brüssel - Gemäß den Plänen der Europäischen Union sollen künftig sämtliche Banken der Eurozone, deren Bilanzsumme mehr als 30 Mrd. € bzw. 20 % der jeweiligen Landeswirtschaftsleistung ausmacht, von der EZB überwacht werden. Dergestalt fallen bis zu 200 Banken unter die direkte Kontrolle der EZB. Ab Herbst diesen Jahres beginnt diese gemeinsame Bankenaufsicht im Rahmen der sogenannten europäischen Bankenunion. Kerngehalt dieser Bankenunion ist eine vergemeinschaftete Finanzmarktaufsicht, ein gemeinsames Einlagensicherungssystem sowie eine gemeinsame Sanierung oder ggf. auch Abwicklung von Banken. Die im Rahmen dieser Bankenunion geltenden Haftungsregeln treten beim Haftungsweltmeister Deutschland aufgrund eines jüngsten Beschlusses der Bundesregierung bereits am 01. Januar 2015 und somit ein Jahr früher als in den übrigen EU-Ländern in Kraft.

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