www.derfflinger.de

Berlin - Nachdem die AfD in den letzten Monaten immer mehr an inhaltlicher Schärfe und an politischem Profil eingebüßt hat – so will sie den Euro mittlerweile unter allen Umständen behalten und spricht sich für Moscheen in Deutschland sowie eine uneingeschränkte Arbeitserlaubnis für Asylbewerber aus – droht ihr nun erneutes internes Konfliktpotential.

Helsinki - Finnland war einmal Europas Musterland. Als nach wie vor Klassenbester bei der PISA-Studie schlug es noch vor zwei Jahren alle anderen europäischen Volkswirtschaften in puncto Wettbewerbsfähigkeit.

Doch heute scheint es, als würde sich das Land im hohen Norden vom Vorbild zum Sorgenkind wandeln. Die Haushaltslage könnte gar „italienische Züge“ annehmen, berichtete jüngst die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Berlin - Die "Alternative für Deutschland" ist eine zum Euro kritische Partei. Diese Woche wurde nun bekannt, dass die AfD ihre Parteifinanzen wohl nur noch begrenzt der paneuropäischen Währung Euro und zusätzlich einem nicht benannten "Goldhändler" anvertrauen möchte. Dazu gab es einen Vorstandsbeschluß. Doch Kritik ließ AfD-Chef Prof. Dr. Bernd Lucke/MdEP nun rasch aufhorchen und den eigenen Beschluß relativieren.

Berlin - Eine politische Partei, die AfD Link, will in den Goldhandel einsteigen, wenn man dem im Stetoscom Journal abgedruckten AfD Vorstandsprotokoll glauben schenken darf. „Der Bundesschatzmeister wird ermächtigt, mit einem professionellen Goldhändler einen Vertrag zum gewerblichen Internet-Goldhandel auszuhandeln“ so der vertrauliche Beschluss. Nun verbietet das Parteiengesetz nicht grundsätzlich die wirtschaftliche Betätigung einer politischen Partei. § 24 Abs. 4 Nr. 5 Parteiengesetz erlaubt implizit die unternehmerische Tätigkeit, sofern eine Partei die wirtschaftliche Betätigung nicht grundsätzlich in ihrer Satzung ausgeschlossen hat.

Brüssel - Selbst wenn Jean-Claude Juncker nicht die Stimmen von Bernd Lucke, Hans-Olaf Henkel und den übrigen fünf AfD-Europaabgeordneten bekommen haben wird, und auch so manch anderer der EU-kritischen Parlamentarier, wie Nigel Farage von der UKIP, die Abgeordneten der Front National oder der NPD-Einzelabgeordnete u. a. ihm die Stimme verweigert haben dürften, wurde er heute - erstmals vom Europäischen Parlament – mit 422 Stimmen zum Kommissionspräsidenten gewählt. Für diese Nachfolge des Portugiesen Manuel Barroso warb er im Vorfeld nicht nur bei Sozialdemokraten und Liberalen, sondern auch bei Grünen um Unterstützung, da selbst innerhalb der Riege der europäischen Konservativen Uneinigkeit herrscht, und beispielsweise die britische Unterstützung seitens David Camerons, wie aber auch des ungarischen Premiers Viktor Orbán von Anfang an fehlte.

Mainz - Das war zur Abwechslung einmal Zeit vor dem Fernseher, die sich gelohnt hat. Die Rede ist von der „arte“-Dokumentation „Masters of the Universe“, die vor ein paar Tagen, am 17. Juni, über die Bildschirme flimmerte. Einer der „Master“, der jahrzehntelang als Investmentbanker tätige Rainer Voss, plauderte darin aus dem Nähkästchen seiner Zunft – und brachte außerordentlich brisante und entlarvende Details an die Öffentlichkeit.

Seite 8 von 9