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Athen - Hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vor einigen Monaten noch davon schwadroniert, dass die Eurokrise überstanden sei, werden er und möglicherweise wir alle nun bald von der Realität eingeholt. Die amtierende griechische Regierung hat auch im dritten Wahlgang für ihren Wunschkandidaten keine Mehrheit bekommen, sodass nun Neuwahlen durchgeführt werden müssen.

Dienstag, 26 August 2014 16:04

Die EZB verschärft die Eurokrise

Frankfurt am Main - Die Politik des billigen Geldes und der angeworfenen Notenpresse hat die Eurokrise nicht lösen können – im Gegenteil! Sie hat sie verschärft und verzögert, auch wenn das so offensichtlich noch nicht bemerkt wird. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat mit ihrer fahrlässigen Politik eine Entwicklung in Gang gesetzt, die das Zusammenbrechen der Euro-Zone schon sehr bald zur Folge haben könnte. Banken können sich derzeit im Rahmen der Politik des billigen Geldes refinanzieren und damit hochverzinsliche Staatsschulden der Krisenstaaten kaufen. Sollte nun eine Bank erneut ins Straucheln geraten, drohen auch den Staatsanleihen starke Verluste.