www.derfflinger.de

Berlin - Schon wenige Tage nach der Griechenland-Wahl kündigte der neue griechische Finanzminister große Taten an. Nie wieder solle es einen unausgeglichenen Haushalt geben. Wie so die vor der Wahl versprochenen Wohltaten finanzierbar sein sollen, bleibt allerdings sein Geheimnis. Finanzminister Giannis Varoufakis sagte konkret: „Griechenland wird - abzüglich der Zinsausgaben - nie wieder ein Haushaltsdefizit vorlegen. Nie, nie, nie!“

Berlin - Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert eine aufrichtige Auseinandersetzung in der Diskussion über die Finanzkrise in Griechenland. „Wir brauchen dringend mehr Offenheit und Realismus in der Griechenland-Krise. Drei Punkte sind dabei entscheidend: Kein Abweichen vom Prinzip der Konditionalität, kein weiteres Entfernen der EZB von ihrer Kernaufgabe und mehr Erhrlichkeit in der Debatte", erklärte der Präsident des Wirtschaftsrates, Kurt J. Lauk, auch in der Huffington Post.

Brüssel - Ursprünglich waren im Maastrichter Vertrag keine Transferzahlungen innerhalb der Europäischen Währungsunion geplant. Dennoch mußte jedermann klar sein, daß eine Verbindung unterschiedlichster Volkswirtschaften wie in der Euro-Zone ohne Transferleistungen der „reichen“ an die „armen“ Länder auf Dauer nicht möglich sein würde, auch wenn von den Politikern bisher immer das Gegenteil behauptet wurde.

Dienstag, 26 August 2014 16:04

Die EZB verschärft die Eurokrise

Frankfurt am Main - Die Politik des billigen Geldes und der angeworfenen Notenpresse hat die Eurokrise nicht lösen können – im Gegenteil! Sie hat sie verschärft und verzögert, auch wenn das so offensichtlich noch nicht bemerkt wird. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat mit ihrer fahrlässigen Politik eine Entwicklung in Gang gesetzt, die das Zusammenbrechen der Euro-Zone schon sehr bald zur Folge haben könnte. Banken können sich derzeit im Rahmen der Politik des billigen Geldes refinanzieren und damit hochverzinsliche Staatsschulden der Krisenstaaten kaufen. Sollte nun eine Bank erneut ins Straucheln geraten, drohen auch den Staatsanleihen starke Verluste.