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München - Die DF Deutsche Finance Group ist eines der wenigen Unternehmen am Markt, die von den strengeren Regulierungsvorgaben (AIF) durch den Gesetzgeber profitieren. Auf windige Investments lässt sich Vorstandschef Thomas Oliver Müller nicht ein. Während Konkurrenten im Vertrieb gerne mal Fünfe gerade sein lassen, läuft das Geschäft bei der Deutschen Finance präzise wie ein feinmechanisches Uhrwerk. „Unsere Stärke ist unsere Zuverlässigkeit und Seriosität“, erklärte Müller, der in Branchenkreisen als strategischer Unternehmenslenker ohne „Hoppla, jetzt komm‘ ich“-Allüren bekannt ist, dazu einmal.

Frankfurt am Main - Wir dokumentieren hier den vollständigen Text einer Rede des Stadtverordneten Wolfgang Hübner (Freie Wähler – Bürger Für Frankfurt), die in der Sitzung des Frankfurter Stadtparlaments am 26. März 2016 gehalten wurde. Es war die einzige Rede, die den Zusammenhang der linksextremen Gewaltorgie anlässlich der Eröffnung des neuen EZB-Hochhauses mit  den andauernden Ausschreitungen eines linken Mobs bei den montäglichen Veranstaltungen der Gruppe um Heidi Mund herstellte. Die Originalrede musste wegen der Redezeitbeschränkung unwesentlich gekürzt werden. Die Veröffentlichung und Weiterverbreitung dieser Rede ist deshalb wichtig, weil Politik wie Medien diesen Zusammenhang und diese Rede offenbar unterschlagen wollen.

Athen - Griechenland verharrt in seiner seit Jahren anhaltenden Krise und stets kommen neue Probleme hinzu, ohne daß bisherige einer Lösung zugeführt worden wären. Und so manches Paradoxon, um ein altgriechisches Lehnwort zu verwenden, wie beispielsweise höhere Durchschnittsrenten im Vergleich zu Deutschland, begleitet diese nicht enden wollende Finanztragödie. Wieder einmal wird es eng mit Blick auf die Zahlungsfähigkeit des griechischen Staates, nachdem auch die seitens der Gläubiger, allen voran der EZB festgesetzte Obergrenze für die sogenannten T-Bills, sprich kurzlaufender griechischer Staatsanleihen, von 15 Milliarden Euro von den griechischen Banken erreicht ist und ein Antrag auf Anhebung des Limits abschlägig beurteilt wurde. Demnach dürfen die ohnehin auf fragwürdiger Basis den griechischen Pleitebanken zugestandenen Ela-Kredite nicht zum Ankauf weiterer griechischer Anleihen Verwendung finden.

Frankfurt am Main - Schon nach wenigen Stunden des Tags der offiziellen Eröffnung des neuen EZB-Hochhauses im Ostend sind selbst die schlimmsten Befürchtungen über das Ausmaß linksextremer Gewalt übertroffen worden.  Brennende Polizeiautos, zahllose Sachbeschädigungen, verletzte und angegriffene Beamte, massive Verkehrsblockaden, unzählige Rechtsbrüche und kriminelle Handlungen – das ist eine erste, noch weitgehend unvollständige Bilanz des Geschehens. Unabhängig davon, was im weiteren Tagesverlauf noch geschehen wird, hat sich damit der Protest sogenannter „antikapitalistischer Aktivisten“ als geplanter und vollzogener Angriff auf Recht, Ordnung, Sicherheit und Eigentum in Frankfurt entlarvt.

Nikosia – Ab kommenden Montag wird die Europäische Zentralbank (EZB) der wichtigste Akteur am Anleihemarkt. Dann nämlich will die Notenbank ihr über eine Billion Euro schweres Kaufprogramm starten, wie EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag nach der Ratssitzung in Nikosia auf Zypern ankündigte. Der frühere Goldman-Sachs-Manager will eine Geldflut nach dem Vorbild der US-Notenbank Fed lostreten, die der Konjunktur der Euro-Zone auf die Sprünge helfen und erklärtermaßen für mehr Inflation sorgen soll. Die Leitzinsen ließ die EZB bei ihrer Zypern-Sitzung auf dem Rekordtief von 0,05 Prozent.

Frankfurt am Main - Es muss schon große Verzweiflung und Ratlosigkeit herrschen unter all den Euro-Rettern, ob im Frankfurter EZB-Turm im Ostend oder in den Regierungszentralen in Berlin und anderswo, wenn nun ein beispielloser Geld-Tsunami nicht nur Banken und die sogenannten „Märkte“, sondern auch die darbende Konjunktur im Raum der Gemeinschaftswährung dopen soll. Aller Wahrscheinlichkeit wird allerdings auch die irrsinnige Dosis von über 1,1 Billionen Euro nicht reichen, um die Probleme zu lösen, die von der Ablösung der sozialen Marktwirtschaft durch den schuldenfinanzierten Finanzkapitalismus geschaffen wurden und immer weiter verschärft werden.

Frankfurt am Main - Der CSU-Finanzexperte Hans Michelbach hat die Staatsanleihenaufkäufe durch die Europäische Zentralbank (EZB) massiv kritisiert. Die EZB hat beschlossen, mehr als eine Billion Euro in die Finanzmärkte zu pumpen. In diesem Zusammenhang fordert er von der Bundesbank, sich nicht an den Maßnahmen der EZB zu beteiligen. Michelbach dazu wörtlich: „Die Bundesbank muss ihrer Linie der Ablehnung von Anleihekäufen treu bleiben. Einen Kauf von Staatsanleihen durch die Bundesbank darf es nicht geben.“

Frankfurt am Main - Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. bewertet die Entscheidung des EZB-Rates, Staatsanleihen von Euro-Partnerländern zu kaufen, als Anfang von Ende des Fiskalpakts. "Nachdem das Prinzip Solidarität gegen Reformen von Italien und Frankreich ausgehebelt wurde und nach dem 25. Januar womöglich noch Griechenland folgt, hat die Politik die EZB schon wieder unter Handlungszwang gesetzt. Das wird der nächste Versuch der EZB werden, wirtschaftspolitische Probleme mit geldpolitischen Maßnahmen zu überdecken. Und das ist zum Scheitern verurteilt. Diese Maßnahme hilft dem Süden der Euro-Zone, der Norden braucht sie nicht. Die EZB kann nur Zeit kaufen. Geldpolitik kann aber weder für eine höhere Produktivität sorgen noch die Strukturen in der Wirtschaft in der Euro-Zone verbessern. Das können nur strukturelle, wirtschaftspolitische Reformen in den Partnerländern erreichen. Gleichzeitig muss die Euro-Zone jetzt endlich eine grundlegende, institutionelle Reform mit wirksamen Mechanismen im Euro-System entwickeln. Entscheidend ist, dass die einzelnen Euro-Partner wieder den direkten Druck der Kapitalmärkte spüren", unterstrich Kurt J. Lauk, Präsident des Wirtschaftsrates der CDU e.V.

Berlin - Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert eine aufrichtige Auseinandersetzung in der Diskussion über die Finanzkrise in Griechenland. „Wir brauchen dringend mehr Offenheit und Realismus in der Griechenland-Krise. Drei Punkte sind dabei entscheidend: Kein Abweichen vom Prinzip der Konditionalität, kein weiteres Entfernen der EZB von ihrer Kernaufgabe und mehr Erhrlichkeit in der Debatte", erklärte der Präsident des Wirtschaftsrates, Kurt J. Lauk, auch in der Huffington Post.

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