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Frankfurt am Main - Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi hatte bereits im Jahr 2012 angekündigt, notfalls unbegrenzt die Notenpresse anzuwerfen, um den Euro zu retten. Das wird nun möglicherweise in die Tat umgesetzt. Doch es regt sich Widerstand – nicht nur gegen die Politik, sondern auch gegen das Machtgehabe Draghis.

Frankfurt am Main - Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, hat sich erneut gegen den von der Europäischen Zentralbank (EZB) geplanten massenhaften Ankauf von Staatsanleihen („Quantitative Easing“) ausgesprochen. Es bestehe „keine Notwendigkeit, die geldpolitischen Stimuli auszuweiten“, so Weidmann am Montag bei einem Auftritt vor dem Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten. Eine Deflation drohe erst, wenn es zu einer erwartungsgetriebenen Abwärtsspirale aus negativen Inflationsraten, rückgängigem Wirtschaftswachstum und Lohnsenkungen komme.

Frankfurt am Main - Kürzlich kündigte EZB-Chef Mario Draghi – allerdings ohne Nennung eines konkreten Datums – das mit einem Volumen bis zu 1000 Milliarden Euro größte Anleihekaufprogramm in der Geschichte der Notenbank an. Welche Folgen dieses „Quantitative Easing“ für die europäischen Volkswirtschaften haben wird, ist derzeit kaum abzusehen. Die Effekte fallen nach Ansicht namhafter Experten allerdings gering aus. Außerdem gibt es schwerwiegende juristische Bedenken.

Samstag, 06 Dezember 2014 02:03

EZB will Staatsanleihen kaufen

Frankfurt am Main - Die Schleusen für billiges Geld sollen weiter gelockert werden. Die Europäische Zentralbank (EZB) nimmt sich ein Vorbild an der US-amerikanischen Notenbank Federal Reserve und will in den Aufkauf von Staatsanleihen einsteigen, um die Bilanzsumme künstlich zu erhöhen. Die Bilanz der EZB soll um eine Billion Euro ausgeweitet werden.

Freitag, 05 Dezember 2014 11:45

Weidmann kritisiert EU-Kommission

in Politik

Frankfurt am Main - Einer der Wenigen, die sich derzeit noch eine unabhängige Meinung erlauben und offen Protest gegen die Politik der EU sowie der Europäischen Zentralbank (EZB) anmelden, ist Bundesbank-Präsident Jens Weidmann.

Metz - Die Parteivorsitzende des Front National, Marine Le Pen, hat den Gouverneur der Banque de France, Christian Noyer, in einem Offenen Brief zur Rückführung sämtlicher im Ausland lagernder französischer Goldreserven aufgefordert. Die Heimholung des Goldes sei ein „notwendiger patriotischer Akt zum Schutz der Nation“, so Le Pen in ihrem Schreiben an den französischen Notenbankchef.

Frankfurt am Main - Mit einer umfangreichen dringlichen Anfrage will die FW-Fraktion im Frankfurter Römer Aufschluss darüber gewinnen, welche Rolle die Veranstalter sowie die Partei Die Linke bei der Demonstrationdes sogenannten „Blockupy-Bündnisses“ am 22. November 2014  gehabt haben. Insbesondere soll geklärt werden, ob die Veranstalter und die Partei Die Linke die gewalttätigen Aktionen eines Teils der Demonstranten unterstützt oder zumindest begünstigt haben.

Donnerstag, 20 November 2014 23:04

Angela Merkels falsche Versprechungen

in Politik

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird sich eines Tagen an ihren großspurigen Worten messen lassen müssen. Man habe im Bereich der Finanzmarktregulierung „wirklich gute Fortschritte gemacht“. Doch ihr gewichtigster Satz war: „Das heißt, es wird nie wieder notwendig sein, dass Steuerzahler dafür eintreten müssen, dass, wenn große Banken zusammenbrechen, sie dann praktisch ein erpresserisches Potenzial entwickeln und Steuerzahler diese Banken retten müssen.“

Frankfurt am Main - Trotz zahlreicher teurer Maßnahmen bekommt die Europäische Zentralbank (EZB) die vermeintlich zu niedrige Inflation nicht in den Griff. Laut EZB-Chef Mario Draghi sollen künftig weitere Instrumente genutzt werden. Auch die Geldschleusen könnten noch weiter geöffnet werden. Draghi sagte dazu vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlaments: „Wir müssen weiter auf der Hut sein, was Abwärtsrisiken für unseren Inflationsausblick angeht.“

Frankfurt am Main - Da die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und der Euro-Zone massiv verschuldet sind und die Stabilitätskriterien längst nicht mehr einhalten, hat die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Christine Lagarde nun einen provokanten Vorschlag unterbreitet. Auf der Konferenz von Zentralbankchefs der Banque de France forderte sie, die Höchstgrenze von 60 Prozent für die Gesamtverschuldung eines EU-Mitglieds abzuschaffen.

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