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Berlin - Die Landtagswahlen 2014 in Sachsen, Brandenburg und Thüringen marginalisierten die einst ruhmreiche FDP durch den Wähler. Sogar die umstrittene NPD fand weit mehr Wählerzuspruch als das liberale Häuflein der noch Hoffenden. Christian Lindner, ein galanter Talkshowgast, wurde mit der Vision des "mitfühlenden Liberalismus" ein Vordenker des Feuilleton. Doch Wähler fand er dafür keine, vergräzte aber oft die FDP-Stammwählerschaft.

Mittwoch, 10 September 2014 17:37

Forsa sieht Zugewinne für AfD

in Politik

Potsdam - Die Alternative für Deutschland (AfD) hat nach ihrem Einzug in den Sächsischen Landtag im Stern-RTL-Wahltrend zwei Prozentpunkte zugelegt und käme auf 7 Prozent, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. Auch die Unionsparteien gewinnen im Vergleich zur Vorwoche hinzu und liegen jetzt bei 42 Prozent, während die SPD um ein Prozent auf 23 Prozent abfällt. Jeweils einen Punkt büßen auch die Linken und die Grünen ein und kämen auf 9 Prozent. Die FDP bliebe mit 3 Prozent unter der Hürde für den Einzug ins Parlament.

Düsseldorf - Zum Ausgang der Landtagswahl in Sachsen erklärte der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner, MdL vor Journalisten:

„Wir haben in den letzten Wochen mit unseren Freunden und Kollegen in Sachsen mitgefiebert. Sie haben enorme Kräfte mobilisiert und mit Enthusiasmus und Leidenschaft diesen Wahlkampf geführt. Wir haben dort erlebt, wie Hunderte sich ehrenamtlich für die FDP engagiert haben – gerade auch die vielen Jungen Liberalen aus dem gesamten Bundesgebiet, die in Sachsen mitgekämpft haben. Für dieses tolle Engagement in einer schwierigen Zeit bedanken wir uns herzlich, denn es macht uns auch Mut für die Aufgaben, die in den kommenden Monaten und Jahren vor uns liegen.

Sonntag, 31 August 2014 21:41

Kommt bald noch eine liberale Partei?

in Politik

Dresden - Dümmer kann es für die FDP eigentlich nicht laufen. Bei der am Sonntag stattfindenden Landtagswahl im Freistaat Sachsen droht sie aus einem weiteren Parlament zu fliegen. Und nicht nur das: die letzten FDP-Minister werden wohl vom Wähler aus ihren Ämtern gejagt. Umfragen zufolge steht die FDP bei mageren drei Prozent. Die CDU hat es im Vorfeld der Wahl unterlassen, sich eindeutig für eine Fortführung der schwarz-gelben Regierungskoalition auszusprechen, so groß schien wohl das Risiko, von den Liberalen in den Abwärtssog hineingezogen zu werden.

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