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Frankfurt am Main - Gold, das glänzende Edelmetall geriet zwar in jüngster Zeit unter Druck, doch bleibt es angesichts der EZB-Druckerpresse dennoch eine Investmentperspektive. Tatsächlich wäre das Zentralbankmandat der Preisstabilität erfüllt, allerdings entwickelte sich in orwell´scher Neusprechmanier eine Deutungsveränderung, die erst bei jährlich ca. 2%iger Kaufkraftentwertung von „stabilen“ Preisen spricht... Die kreative Auslegung des Preisstabilitätsmandats der so deflationsphoben EZB soll seit der Euro-Einführung einen Kaufkraftverlust von gar 30 % zu verantworten haben. Angesichts dessen verwundert es, daß keine namhaften Stimmen aus Politik, Wirtschaft und Finanzwelt die ketzerische Frage stellen, ob nicht ein klein wenig Deflation geradezu eine Korrektur einer Fehlentwicklung darstellen könnte.