www.derfflinger.de

Sonntag, 20 September 2015 21:24

Asylpropaganda erreicht die Fußballstadien

Hamburg - Die medial und politisch verordnete Willkommenskultur zugunsten von Asylbewerbern erreicht die Fußballstadien der Republik. Die „Bild“-Zeitung und der Paketzusteller Hermes haben die 36 Fußball-Erst- und Zweit-Ligisten dazu aufgerufen, sich an einer gemeinsamen Propagandaaktion zugunsten von Flüchtlingen zu beteiligen. So sollen die Spieler der Mannschaften mit einem Aufnäher auflaufen, auf dem der Spruch „Wir helfen!“ und das „Bild“-Logo prangen.

Magdeburg - Die deutschen Kommunen sind neben den Anwohnern der Asylbewerberunterkünfte die Hauptleidtragenden der Asylkrise. Sie müssen die hauptsächlichen Lasten der Unterbringung, Versorgung und Betreuung tragen, bekommen oft aber nur einen minimalen Anteil der entstehenden Kosten von Bund und Ländern erstattet. Die Präsidentin des Deutsche Städtetags, Eva Lohse schlug nun erneut Alarm.

Berlin - Die Prognose, dass in diesem Jahr zwischen 800.000 und einer Million Asylbewerbern nach Deutschland kommen werden, sorgt auch bei der Bundesregierung für Besorgnis. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat sich nun dafür ausgesprochen, die Zahl der nach Deutschland und Europa kommenden Asylbewerber mit einem neuen europäischen Asylrecht zu begrenzen. De Maizière dazu wörtlich: „Wir können aber auch nicht alle Menschen aus Krisengebieten und alle Armutsflüchtlinge, die nach Europa und nach Deutschland möchten, aufnehmen.“

Dresden – Nach den Ergebnissen einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des MDR müssen Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und seine CDU Federn lassen, wenn am nächsten Sonntag Landtagswahlen wären. Demnach bliebe die Union zwar weiterhin stärkste Partei im Freistaat, würde jedoch mit 38 Prozent um 1,4 Punkte schlechter abschneiden als bei der Wahl vor einem Jahr. Leichte Zugewinne könnte hingegen die SPD verbuchen, die auf 13 Prozent käme und damit um ein 0,6 Prozentpunkte besseres Ergebnis als 2014 einfahren würde. Die regierende schwarz-rote Koalition käme insgesamt auf 51 Prozent und hätte damit weiterhin die absolute Mehrheit.

Magdeburg - Seit Monaten warnen die deutschen Sicherheitsbehörden davor, dass islamistische Terroristen Deutschland als Anschlagsziel auserkoren haben. Nun äußerten Sicherheitsexperten die Befürchtung, dass Dschihadisten sich unter die Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak gemischt haben könnten. Mehrere Propaganda-Videos der Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) weisen darauf hin, dass Deutschland durch seinen Afghanistan-Einsatz zu einem Todfeind der Islamisten geworden ist. Auch die Unterstützung der kurdischen Peschmerga bei ihrem Kampf gegen den IS nehmen Islamisten Deutschland übel.

Donnerstag, 10 September 2015 16:18

CSU stellt eigenes Maßnahmenpaket vor

in Politik

München - Die Bundesregierung hat sich zwar auf einen Maßnahmenkatalog verständigt, der aber kaum neue Erkenntnisse zur Bewältigung der Asylkrise enthält. Da es der Großen Koalition bisher nicht darum geht, den Asylzustrom einzudämmen, sondern lediglich zu verwalten, hat die CSU nun einen alternativen Maßnahmenkatalog auf den Weg gebracht. Der Arbeitskreis Außen- und Sicherheitspolitik (ASP) der CSU hat einen umfangreichen Flüchtlingsplan mit deutlich weitreichenderen Forderungen ausgearbeitet.

Dienstag, 08 September 2015 06:29

Die USA verweigern sich der Flüchtlingsaufnahme

in Politik

Washington - Obwohl man mit Fug und Recht sagen kann, dass die USA einen großen Anteil an der Destabilisierung Syriens, des Iraks und Libyens haben, indem sie Militäreinsätze durchführten und Rebellengruppen finanziell und logistisch unterstützten, weigert sich die US-Regierung beharrlich, Asylbewerber in den USA aufzunehmen.

Budapest/Lesbos - In mehreren europäischen Gegenden scheint die Flüchtlingslage bereits zu eskalieren. So sollen am Budapester Ostbahnhof ungarische Fußballfans in der Nacht zum Sonnabend auf Flüchtlinge losgegangen sein, nachdem sie von dem EM-Qualifikationsspiel Ungarn-Rumänien zurückgekehrt sind. Als sie dabei in der Nähe des Ostbahnhofs auf kampierende Flüchtlinge stießen, seien u. a. Feuerwerkskörper und Rauchbomben gegen Flüchtlinge zum Einsatz gekommen. Daraufhin hätten dann die Flüchtlinge die Attacke mit Plastikflaschen erwidert, wie einige Medien berichteten. Bei diesem Vorfall habe es insgesamt 42 Festnahmen und mehr als 30 verletzte Personen gegeben.

Berlin - Wegen des zu erwarteten Flüchtlingsstrom aus Ungarn, greift Berlin nun zu Zwangsmaßnahmen. So wird für die Unterbringung sog. Flüchtlinge erstmals ein Gebäude beschlagnahmt, wie der Senat kürzlich mitteilte. Dabei handelt es sich um die frühere Zentrale der Sparkasse an der Bundesallee in Wilmersdorf. Mit dieser Maßnahme möchte der Senat die überforderte Erstaufnahmeeinrichtung in der Turmstraße in Berlin-Moabit entlasten.

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich nun erstmals öffentlich umfassend zur Asylproblematik geäußert. Im Rahmen ihrer Sommerpressekonferenz setzte sie den Fokus auf das Thema, das momentan alle Schlagzeilen beherrscht. Mit Blick auf die von Schlepperbanden verursachten Gräuel sagte Merkel gleich zu Beginn der Pressekonferenz: „Was sich zur Zeit in Europa abspielt ist keine Naturkatastrophe. Aber wir erleben viele katastrophale Situationen und unfassbares Gräuel. Gräueltaten, die man gar nicht fassen kann, die unsere Vorstellungskraft übersteigen, wie in Österreich.“

Seite 2 von 3