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Magdeburg - Das Freihandelsabkommen TTIP ist nicht unerheblicher Kritik quer durch verschiedene politische Lager ausgesetzt, und noch mehr als die Grundsatzkritik an den bislang bekannten Freihandelspraktiken oder befürchteter Auswirkungen bestimmter Einzelaspekte, wird die von Geheimhaltung geprägte Verhandlungsweise kritisiert. Diese Kritik an der Intransparenz der zwischen USA und EU-Kommission geführten Verhandlungen wird nicht allein von außerparlamentarischen Oppositionsgruppen und Nichtregierungsorganisationen geteilt, sondern ebenso von nicht wenigen deutschen Parlamentariern mitgetragen. Im Sinne Letztgenannter, konkret deutscher Bundestagsabgeordneter, wandte sich Bundestagspräsident Norbert Lammert mit einem Schreiben - wie unter anderem die Frankfurter Rundschau berichtete, der laut eigenen Angaben besagter Schriftsatz vorliegen soll – an John Emerson, den US-Botschafter, das darauf abzielte, deutschen Abgeordneten Einblick in die Verhandlungsunterlagen zu gewähren. Lammerts Intervention blieb allerdings erfolglos!

Berlin - Die CDU Deutschlands stattet ihre Kreis-, Stadt- und Ortsverbände mit umfangreichen Informationsmaterialien zum Transatlantischen Freihandels-abkommen (TTIP) aus. Das Abkommen wird derzeit zwischen der Europäischen Union und den USA verhandelt. „Wir merken bei unseren Veranstaltungen, dass dieses Thema viele Menschen umtreibt“, erklärt CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber, „und wir merken, dass es da Sorgen und Ängste gibt, weil sehr viel Halbwissen im Umlauf ist.“ Gegner des Abkommens würden bewusst mit falschen Tatsachen argumentieren. Bestes Beispiel sei das Chlorhühnchen: „Damit werden viele Menschen emotional aufgeschreckt – obwohl es völlig klar ist, dass wir Chlorhühnchen nicht auf dem deutschen Markt haben wollen“, so Tauber.