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Sonntag, 07 Februar 2016 23:59

Ein anderes Europa ist möglich!

in Politik

Mailand –  Die EU-Fraktion „Europa der Nationen und der Freiheit“, die sich im Juni 2015 gegründet hat veranstaltete am 04. Februar in Mailand einen Kongress, dessen Arbeitsziel wie Botschaft war: „Ein anderes Europa ist möglich!“ Und beobachtet man die Entwicklung der Wahlergebnisse in den EU-Mitgliedsstaaten, so spiegelt sich darin durchaus das Verlangen einer zunehmend größer werdenden kritischen Masse wider, ein europäisches Gegenkonzept zur als technokratisch und souveränitätsbeschneidend wahrgenommenen EU angeboten zu bekommen. Vor rund 2.000 begeisterten Gästen referierten am Donnerstag Vertreter der politischen Rechten aus insgesamt neun EU-Staaten im „Milano Congressi“ über ihre Alternativvorstellungen zur Europäischen Union. Besondere Aufmerksamkeit konnten aufgrund ihrer anhaltenden Erfolge Marine Le Pen vom Front National, FPÖ-Chef HC Strache, der Vorsitzende der niederländischen Freiheitspartei Geert Wilders und Matteo Salvini von der italienischen Lega Nord für sich verbuchen.

Brüssel – Noch vor einigen Monaten schien es so, als sei das Projekt gescheitert, nun haben sie sich doch noch zusammengerauft: Am Dienstag wurde auf einer Pressekonferenz in Brüssel verkündet, dass es den Strategen um Marine Le Pen und Geert Wilders gelungen ist, eine neue Rechtsfraktion im Europäischen Parlament ins Leben zu rufen. Beteiligt sind neben dem französischen Front National (FN) und der niederländischen Partij voor de Vrijheid (PVV) die italienische Lega Nord (LN), die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), der belgische bzw. flämische Vlaams Belang (VB), der polnische Kongress der Neuen Rechten (KPN) sowie die britische Einzelabgeordnete Janice Atkinson, die kürzlich aus der UK Independence Party (UKIP) ausgeschlossen worden war. Die neue Fraktion, die zusammen auf 37 Sitze kommt, soll „Europa der Nationen und der Freiheit“ heißen, als Vorsitzende ist FN-Chefin Marine Le Pen vorgesehen.

Metz - Die Vorsitzende des Front National, Marine Le Pen, hat nach den islamistischen Attentaten von Paris die Wiedereinführung der Todesstrafe gefordert. Die französische Politikerin erinnerte im Fernsehsender „France 2“ daran, dass sie im Fall ihrer Wahl zur Präsidentin 2017 ein Referendum zu der Frage plane. Sie selbst befürworte eine Einführung der Todesstrafe, um damit „die abscheulichsten Verbrechen“ ahnden zu können.

Freitag, 19 Dezember 2014 20:32

Front National: Ein politisches Signal

in Politik

Magdeburg - Auf dem letzten Parteitag des Front National in Lyon wurde nicht nur die Vorsitzende Marine Le Pen in ihrem Amt bestätigt, mit der bildhübschen Marion Maréchal-Le Pen, Nichte Marine Le Pens und Enkelin von Gründer Jean Marie Le Pen, hat es nun auch die „dritte Generation“ der Familie in das Führungsgremium der Partei, das aus 100 Mitgliedern bestehende Zentralkomitee, geschafft.

Donnerstag, 04 Dezember 2014 20:52

„Der Euro ist ein Kadaver“

in Politik

Magdeburg - In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ hat die am vergangenen Wochenende mit einem Traumergebnis von 100 Prozent wiedergewählte Parteivorsitzende des Front National, Marine Le Pen, den Euro als einen „Kadaver“ bezeichnet, „den man versucht, mit Milliardenkosten künstlich am Leben zu halten“. Notwendig sei daher, aus der europäischen Gemeinschaftswährung auszusteigen „und im Rahmen einer internationalen Absprache zu den nationalen Währungen zurückzukehren“.

Metz - Die Parteivorsitzende des Front National, Marine Le Pen, hat den Gouverneur der Banque de France, Christian Noyer, in einem Offenen Brief zur Rückführung sämtlicher im Ausland lagernder französischer Goldreserven aufgefordert. Die Heimholung des Goldes sei ein „notwendiger patriotischer Akt zum Schutz der Nation“, so Le Pen in ihrem Schreiben an den französischen Notenbankchef.