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Berlin - Der Einfluss des Politologen Alexander Dugin auf die russische Politik wird bei uns oft überschätzt. Das ist allerdings oftmals nicht Folge eines Irrtums, sondern soll dazu dienen, Wladimir Putin zu diskreditieren. Dugin vertritt in den Augen vieler Beobachter einen imperialen Ansatz, dem man nur allzu gerne auch dem russischen Präsidenten unterstellt. Da trifft es sich gut, wenn man jemanden wie Dugin kurzerhand zu einem Einflüsterer Putins erklären kann. Nichtsdestotrotz ist es sinnvoll, sich einmal mit den Gedanken des früheren Soziologie-Professors an der Moskauer Lomonossow-Universität auseinanderzusetzen, denn nicht alles, was er schreibt, ist von der Hand zu weisen.

Magdeburg - Die Ukraine-Krise und vor allem ihr Auslöser, die Proteste in Kiew vor über einem Jahr, sind nach wie vor Streitpunkt der öffentlichen Debatte. Es gibt viele offene Fragen: In welcher Form waren beispielsweise amerikanische NGOs in die Maidan-Proteste verwickelt? Haben bezahlte Söldner von Academi (ehemals Blackwater) und nicht etwa Angehörige der Polizei-Spezialeinheit Berkut auf die Demonstranten geschossen? War der Regimewechsel in Kiew gar ein „faschistischer Putsch“? Und was hat es mit dem mysteriösen Absturz von Flug MH17 auf sich?

Freitag, 19 Dezember 2014 20:46

Brzezinskis Geopolitik

in Politik

Magdeburg - Wer die gegenwärtigen Auseinandersetzungen zwischen Russland einerseits und der Ukraine und dem Westen andererseits wirklich verstehen will, muss sich vergegenwärtigen, dass es sich dabei – fernab aller tagespolitischen Fragen – um einen geopolitischen Konflikt größter Tragweite handelt.