www.derfflinger.de

 

München - Auch im von vielen fälschlicherweise volkstumsbezogen gehaltenen Bayern drohen die asyl- bzw. flüchtlingspolitischen Kosten zunehmend aus dem Ruder zu laufen. Einer der vielen Gründe dafür sind Regelungen wie die Berufsschulpflicht für junge Asylbewerber und Flüchtlinge im Alter zwischen 16 und 21 Jahren. Hierfür wurden bislang im Freistaat Bayern an 80 Berufsschulstandorten 264 Klassen mit derzeit 4.500 Plätzen eingerichtet. Hinzukommen ca. 350 Übergangsklassen an Grund- und Mittelschulen, an denen mehr als 6000 schulpflichtige Flüchtlinge und Asylbewerber beschult werden. Da sich gegenwärtig etwa 12.100 minderjährige Flüchtlinge in Bayern befinden, wird mit der Einrichtung weiterer Standorte und Klassen zu rechnen sein, während zeitgleich im ländlichen Raum Schulschließungen stattfinden und erheblicher Unterrichtsausfall quer durch die Schularten zu verzeichnen ist. Beispielsweise wurden allein im diesjährigen zweiten Schulhalbjahr zusätzliche 70 Asylbewerberklassen eingerichtet, wofür vier Millionen Euro außerplanmäßige Ausgaben im Haushalt in Kauf genommen wurden.