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Montag, 15 Dezember 2014 20:01

Alan Greenspan empfiehlt Gold

Magdeburg - In einer Rede vor dem einflussreichen Council on Foreign Relations (CFR) in New York hat der langjährige Präsident der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), Alan Greenspan, Gold als Anlageform empfohlen, da nur das Edelmetall die Vermögen der Bürger vor dem Zugriff des Staates schützen könne. „Gold ist eine Währung. Es ist gewiss noch immer eine erstklassige Währung. Keine Fiatwährung, einschließlich des Dollars, kann es mit ihr aufnehmen“, so der ehemalige Präsident der Fed. Als „Fiatwährungen“ oder „fiat money“ bezeichnen Kritiker des heutigen Geldsystems ungedeckte Papierwährungen, deren Menge sich durch die Notenbankpressen beliebig vermehren lässt.

Metz - Die Parteivorsitzende des Front National, Marine Le Pen, hat den Gouverneur der Banque de France, Christian Noyer, in einem Offenen Brief zur Rückführung sämtlicher im Ausland lagernder französischer Goldreserven aufgefordert. Die Heimholung des Goldes sei ein „notwendiger patriotischer Akt zum Schutz der Nation“, so Le Pen in ihrem Schreiben an den französischen Notenbankchef.

Dienstag, 25 November 2014 14:24

Russland im „Goldrausch“

Magdeburg - Wegen der negativen Goldpreisentwicklung in den vergangenen Monaten hat die globale Nachfrage nach dem Edelmetall im dritten Quartal 2014 mit lediglich 929 Tonnen ihren niedrigsten Stand seit fast fünf Jahren erreicht. Bei einigen Notenbanken ist indes ein gegenteiliger Trend zu beobachten, denn sie stockten ihre Bestände in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um 93 Tonnen auf. An der Spitze der Nachfrager steht Russland mit 55 Tonnen.

München - Mit dem Goldhandel versucht die AfD ihre Eigeninnahmen im Jahre 2014 um ca. € 2Mio zu erhöhen. Die AfD beabsichtigt damit, die staatliche Teilfinanzierung voll auszuschöpfen, was nur dann möglich ist, wenn die Eigeneinnhamen dem Erfolg aus den erzielten Wählerstimmen entsprechen. Die Eigeneinnahmen einer Partei, die im Wesentlichen aus Mitgliedsbeiträgen, Mandatsträgerbeiträgen und Spenden bestehen, sollen auch die Verwurzelung einer Partei im Rahmen ihrer politischen Willensbildung in der Gesellschaft zum Ausdruck bringen. Die Einnahmearten und die Parteienfinanzierung generell beruhen auf einer bestimmten Vorstellung, wie Demokratie als Staatsform sein soll oder sich auch aus der Praxis heraus entwickelt hat.

München - Der Beitrag “Gold-Shop AfD, ein Erfolg?” hat erfreulicherweise ziemlich viele Anfragen eingebracht. Warum Top oder Flop? Was steckt dahinter? Die AfD ist der Meinung, der Umsatz aus dem Goldhandel löst vollumfänglich die staatliche Teilfinanzierung aus, will heißen,  wenn  2 Mio. Euro eingenommen sind, erhält sie auch ca. 2 Mio Euro aus der Staatskasse. Dabei beruft sich die AfD offensichtlich auf den Einnahmenbegriff und dem Saldierungsverbot, das auch „Bruttoprinzip" genannt wird.

Zur Verdeutlichung der Gesetzestext aus dem Parteiengesetz – kurz PartG:

Straubing - Viele Anleger mögen sich trotz enttäuschender Entwicklungen am Edelmetallmarkt angesichts der erfahrungsgemäß für diesen günstigen Rahmenbedingungen und dem Überhitzen manch anderer Anlageklassen die Frage stellen, ob und ggf. ab wann Gold eine Investitionsempfehlung darstellt. Börsenfachwirt Richard Mayr, der auch Mitglied der Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands und Geschäftsführer des Edelmetallhandelshauses Argentuminvest GmbH ist, stimmte in einem Gespräch mit nawito.de zu, daß sich Gold seit mehr als einem Jahr entgegen den umfeldbedingten Einschätzungen in einem Seitwärtstrendkanal befindet, führt dies jedoch hauptsächlich auf eine gezielte Manipulation einiger großer Geschäftsbanken zurück, die mit ungedeckten Vorwärtsverkäufen über den Terminmarkt in einer Größenordnung oberhalb der Goldjahresproduktion in Papierform virtuell den Markt fütterten, ohne dieses Gold in physischer Form jemals besessen zu haben. Allerdings ist für antizyklisch agierende Investoren mit Blick auf die Kursentwicklung ein interessantes Faktum, daß bei den meisten Minengesellschaften bei 1200,- $ die Grenze der realen Produktionskosten für die Feinunze Gold in etwa erreicht sind.

Montag, 13 Oktober 2014 14:35

Gold-Shop der AfD, ein Erfolg?

in Politik

München - Die AfD hat nun ihren Gold-Shop eröffnet. Die anfänglichen Umsätze sollen sehr erfreulich sein. Die Partei will damit eine alternative Parteienfinanzierung gestalten und insbesondere die staatliche Teilfinanzierung ausschöpfen. Durch den Erfolg in den Europawahlen hat sich das Stimmenkonto verdoppelt und damit würden auch die Steuergelder aus der staatlichen Teilfinanzierung in entsprechender Höhe  fliesen, vorausgesetzt die AfD könnte ihre Eigeneinnahmen um gute € 2 Millionen  erhöhen.

Frankfurt am Main - Gold, das glänzende Edelmetall geriet zwar in jüngster Zeit unter Druck, doch bleibt es angesichts der EZB-Druckerpresse dennoch eine Investmentperspektive. Tatsächlich wäre das Zentralbankmandat der Preisstabilität erfüllt, allerdings entwickelte sich in orwell´scher Neusprechmanier eine Deutungsveränderung, die erst bei jährlich ca. 2%iger Kaufkraftentwertung von „stabilen“ Preisen spricht... Die kreative Auslegung des Preisstabilitätsmandats der so deflationsphoben EZB soll seit der Euro-Einführung einen Kaufkraftverlust von gar 30 % zu verantworten haben. Angesichts dessen verwundert es, daß keine namhaften Stimmen aus Politik, Wirtschaft und Finanzwelt die ketzerische Frage stellen, ob nicht ein klein wenig Deflation geradezu eine Korrektur einer Fehlentwicklung darstellen könnte.

Mittwoch, 10 September 2014 14:09

Gold – Abglanz oder glänzende Perspektive?

Frankfurt am Main - „Zum Golde drängt, am Golde hängt doch alles“, läßt Goethe im Faust Teil I seine Margarethe im Vers 2802 aussprechen. Doch wie verhält es sich heutiger Tage mit dem Edelmetall? Erleben wir den Abglanz des sogenannten „sicheren Hafens“ oder stehen glänzende Zukunftsperspektiven bevor? Im Vergleich zu den gängigen Kriterien und historischen Erfahrungen erscheint Gold derzeit wohl als eines der am wenigsten berechenbaren Investments zu sein. Es mangelt nicht an Krisenherden weltweit und die Notenbanken drohen eine Ölkrise zu verursachen, um ihre Gelddruckerpressen nicht heißlaufen zu lassen, aber dennoch reicht es für das Edelmetall seit geraumer Zeit bestenfalls für Seitwärtsbewegungen aus. Doch während selbst der Ölpreis zur Zeit krisenautistisch keinerlei Anstalten macht zu einer Bullenrallye auszuholen, durchbricht das Gold aktuell charttechnische Unterstützerlinien nach unten. Anläßlich des Septembermonats überrascht diese Entwicklung umso mehr, gilt dieser Monat doch traditionell als saisonaler Faktor für eine bullische Goldentwicklung. Doch selbst im goldenen Monat wurde das Metall mehr versilbert als erworben.

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