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Schnellroda – Kürzlich hat das Institut für Staatspolitik (IfS) mit „Die Flüchtlingsindustrie“ eine fundierte und gut recherchierte Studie vorgelegt, in der die Profiteure des momentanen Asylzustroms identifiziert werden. Bei DERFFLINGER wurden die Publikation und die Lösungsansätze der Autoren ausführlich besprochen (siehe: www.tinyurl.com/nlk3rxb).

 

Nikosia – Ab kommenden Montag wird die Europäische Zentralbank (EZB) der wichtigste Akteur am Anleihemarkt. Dann nämlich will die Notenbank ihr über eine Billion Euro schweres Kaufprogramm starten, wie EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag nach der Ratssitzung in Nikosia auf Zypern ankündigte. Der frühere Goldman-Sachs-Manager will eine Geldflut nach dem Vorbild der US-Notenbank Fed lostreten, die der Konjunktur der Euro-Zone auf die Sprünge helfen und erklärtermaßen für mehr Inflation sorgen soll. Die Leitzinsen ließ die EZB bei ihrer Zypern-Sitzung auf dem Rekordtief von 0,05 Prozent.

Freitag, 19 Dezember 2014 21:31

Professor Sinn macht den Sarrazin

München - Viele Zeitungen bejubelten vor einigen Wochen eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung, die angeblich zu dem Ergebnis gekommen war, dass die in Deutschland lebenden Ausländer den Sozialstaat in Milliardenhöhe entlasten würden. Der „Focus“ titelte „Zuwanderer bringen viel mehr als sie kosten“, die „Zeit“ forderte „Heißt die Einwanderer willkommen!“ und auf der Internetseite der Tagesschau wurde vermeldet: „Ausländer füllen deutsche Sozialkassen“.

Frankfurt am Main - Kürzlich kündigte EZB-Chef Mario Draghi – allerdings ohne Nennung eines konkreten Datums – das mit einem Volumen bis zu 1000 Milliarden Euro größte Anleihekaufprogramm in der Geschichte der Notenbank an. Welche Folgen dieses „Quantitative Easing“ für die europäischen Volkswirtschaften haben wird, ist derzeit kaum abzusehen. Die Effekte fallen nach Ansicht namhafter Experten allerdings gering aus. Außerdem gibt es schwerwiegende juristische Bedenken.

München - Wenn der renommierte Wirtschaftswissenschaftler und Chef des ifo-Instituts Hans-Werner Sinn sich zu aktuellen Entwicklungen der Weltwirtschaft äußert, wird das vielerorts sehr ernst genommen. Er gilt trotz seiner einflussreichen Stellung als Querdenker, der sich auch nicht scheut, heilige Kühe zu schlachten. So hat er bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass der Euro nicht zum Götzen erhoben werden dürfe und es durchaus legitim sei, darüber nachzudenken, den Euro zu verlassen.