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Bozen – An die 300 Personen sind in der vergangenen Woche der Einladung des Südtiroler Schützenbundes gefolgt, um sich im Bozener Waltherhaus mit dem Thema „Österreich und Südtirol im zukünftigen Europa“ auseinanderzusetzen. Auf dem Podium nahm FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache gemeinsam mit ÖVP-Nationalratsabgeordneten Johannes Rauch zu den aktuellen politischen Themen Stellung, wobei Ersterer für seine klaren Aussagen für das Selbstbestimmungsrecht und für seinen Wunsch der Wiedervereinigung Südtirols mit Tirol und somit auch mit Österreich großen Applaus erhielt. ÖVP-Politiker Rauch versuchte zwar gleich zu Beginn mit der Bezeichnung Bozens als „einer wunderbaren Tiroler Stadt“ zu Punkten, kam aber in Bedrängnis, als er auf die Grenzschutzmaßnahmen am Brenner angesprochen um Verständnis zu werben versuchte, solange der europäische Grenzschutz an den Außengrenzen nicht funktioniere. HC Strache hingegen verwies auch hier auf den Schwerpunkt grundsätzlicher Positionierungen.

Sonntag, 07 Februar 2016 23:59

Ein anderes Europa ist möglich!

in Politik

Mailand –  Die EU-Fraktion „Europa der Nationen und der Freiheit“, die sich im Juni 2015 gegründet hat veranstaltete am 04. Februar in Mailand einen Kongress, dessen Arbeitsziel wie Botschaft war: „Ein anderes Europa ist möglich!“ Und beobachtet man die Entwicklung der Wahlergebnisse in den EU-Mitgliedsstaaten, so spiegelt sich darin durchaus das Verlangen einer zunehmend größer werdenden kritischen Masse wider, ein europäisches Gegenkonzept zur als technokratisch und souveränitätsbeschneidend wahrgenommenen EU angeboten zu bekommen. Vor rund 2.000 begeisterten Gästen referierten am Donnerstag Vertreter der politischen Rechten aus insgesamt neun EU-Staaten im „Milano Congressi“ über ihre Alternativvorstellungen zur Europäischen Union. Besondere Aufmerksamkeit konnten aufgrund ihrer anhaltenden Erfolge Marine Le Pen vom Front National, FPÖ-Chef HC Strache, der Vorsitzende der niederländischen Freiheitspartei Geert Wilders und Matteo Salvini von der italienischen Lega Nord für sich verbuchen.

Wien - Die letzte parlamentarische „Aktuelle Stunde“ im österreichischen Nationalrat gehörte eindeutig noch einmal den Freiheitlichen, die gegenwärtig sämtliche Umfragen anführen, denn diese waren am gestrigen Mittwoch an der Reihe, das Thema zu setzen. Wie gewohnt ließ sich Oppositionsführer Strache nicht auf thematische Nebengleise verleiten, sondern setzte den Finger gezielt in die Wunde, indem als Debattenthema der Arbeitstitel "Sicherheit statt Asylchaos" ausgewählt wurde. Der FPÖ-Chef nutzte auch seine Redezeit effizient aus und kam ohne lange Vorrede gleich zu Beginn seiner Ausführungen auf den Kern des Problems, nämlich das eklatante Scheitern der jetzigen Regierung. Er konstatierte ein völliges Versagen der Regierung vor der aktuellen Masseneinwanderung unter dem Deckmantel des Asyls.

Wien - Es wird zwar allgemein angenommen, dass der „Prophet“ Mohammed des Lesens und Schreibens nicht mächtig war, aber dessen ungeachtet praktizieren radikalislamistische Salafisten seit 2011 im gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus eine Koranverteilungskampagne unter dem Titel „Lies!“. Selbsterklärtes Ziel dieser Kampagne ist es, auf diese Weise insgesamt 25 Millionen Exemplare des Sammelbandes mit seinen 114 Suren in die Haushalte zu bringen. Der deutsche Verfassungsschutz kommt in seiner Analyse zu dem Schluß, dass „das von Salafisten verbreitete Gedankengut den Nährboden für eine islamistische Radikalisierung … bildet“, und dass „fast alle in Deutschland bisher identifizierten terroristischen Netzwerkstrukturen und Einzelpersonen salafistisch geprägt bzw. sich im salafistischen Milieu entwickelt haben“. Nach den Anschlägen in Paris gewinnt diese Debatte deutlich an Brisanz. Doch zumindest FPÖ-Chef Strache möchte den ideologischen Quell des fanatischen Religionsterrorismus austrocknen und fordert, künftig die Koranverteilungen in Wien zu verbieten.

Wien - Die Freiheitlichen in Österreich sind aller konzertierten Rhetorik des politischen Establishments zum Trotz nach wie vor stark wie noch nie. Auch nach dem Versuch der öffentlichen Skandalisierung der Trennung der FPÖ von der Grazer Nationalratsabgeordneten Susanne Winter, der eine antizionistische Aussage als antisemitisch ausgelegt wurde, liegt nach der aktuellsten Sonntagsumfrage die FPÖ dennoch mit 32 % klar auf Platz Eins vor der SPÖ mit 24 % und der ÖVP mit 21 %. Die Grünen liegen derzeit bei 13 % und die Neos bei 7 %. Betrachtet man allerdings die Postings zur Berichterstattung über die Regierungspolitik der bekannten österreichischen Medienorgane, wundert man sich, daß sich SPÖ und ÖVP nicht lägst im Minusbereich aufhalten. Angesichts dieser Gemengelage war die ORF-Pressestunde am Sonntag ein interessanter Beitrag, zumindest bezüglich der Beteiligung des FPÖ-Chefs HC Strache. Die Mitdiskutanten gelangten meist nicht über das Niveau des SPÖ-Bundesgeschäftsführers Gerhard Schmid hinaus - trotz stereotyper eigener Pauschalbeschuldigungen - den Vorwurf zu unterstellen, dass Rassismus und Hetze zentrale Bestandteile der FPÖ seien.

Erfurt - Es stellt sich die Frage, ob Björn Höcke, wenngleich seines Zeichens Fraktionsvorsitzender der AfD im Thüringer Landtag, bei seiner Partei noch richtig aufgehoben ist. Höcke, der sich nicht allein damit begnügt, nur vorm Parlament zu reden, sondern das Volk zum Adressaten hat, wobei er die Mobilisierungskraft bis fast in den fünfstelligen Bereich besitzt, und der bei Fernsehauftritten nicht vor dem Establishment einknickt, erntet nun Kritik aus den eigenen Reihen. Die AfD-Spitze zeigt sich wohl zu sehr beeindruckt von medialen Diffamierungskampagnen und scheut offensichtlich die Ausgrenzung durch diejenigen, die man angeblich politisch bekämpft. Höckes Parteigenossen sind vermutlich die Schlagzeilen wichtiger als die Volksmeinung, obgleich doch der zunehmend im Munde geführte Signalbegriff „Lügenpresse“ aufzeigt, daß der Volkssouverän verstärkt gegen mediale Entmündigung aufbegehrt und eine Opposition mit verläßlichen Positionen geradezu herbeisehnt.

Wien - Je näher der Wahltermin in Wien heranrückt, umso erbitterter wird der Wahlkampf geführt. Insbesondere die seit 1945 in Wien regierenden Sozialdemokraten legen in ihrer Agitation gegenüber ihrem Hauptkonkurrenten HC Strache von der FPÖ wenig souveränes und siegesgewisses Verhalten an den Tag, sondern arbeiten sich mit Unterstellungen propagandistisch an der Konkurrenz ab. So wurden seitens der Wiener SPÖ jüngst zielgruppengenau Ängste geschürt, indem behauptet wurde, die FPÖ würde in Regierungsverantwortung Gemeindewohnungen, Magistratsabteilungen und Betriebe der Stadt privatisieren sowie Beamte, Vertragsbedienstete und Saisonarbeiter entlassen. Der Obmann der Freiheitlichen und Wiener FPÖ-Bürgermeisterkandidat reagierte auf diese sozialdemokratische Unterstellung prompt mit einer Garantie-Erklärung.

Freitag, 15 Mai 2015 14:42

Schwul-lesbische Ampeln in Wien

in Politik

Wien - Man kann nur wünschen, daß FPÖ-Chef HC Strache sein Ziel erreicht und nächster Oberbürgermeister von Wien wird. Vielleicht gehört dann so mancher kostspielige rot-grüne Irrsinn der Vergangenheit an. Im Angesicht des Eurovision Songcontests entblödete sich tatsächlich die Stadtverwaltung nicht, mit schwul-lesbischen Ampelmännchen für mehr Toleranz zu werben! Oder darf man im Zeitalter des jeden Rinderwahnsinns in den Schatten stellenden Genderwahnsinns überhaupt noch den Begriff Ampelmännchen verwenden? Müßte es nicht vielmehr Ampelmenschlein heißen? Immerhin wird an 50 Ampeln Wiens nun dafür Sorge getragen, daß sich sexuell verkehrsverwirrte Homo- und Transsexuelle wenigstens im Straßenverkehr wiederfinden.

Wien - Etwa 1000 interessierte Zuhörer erteilten am vergangenen Freitag, den 27.03. zwei der bestrenommierten patriotischen Führungspersönlichkeiten Europas ihre vollinhaltliche Zustimmung zu deren beider Ausführungen über die Gefahren einer drohenden Islamisierung des Abendlandes und den daraus sich ableitenden politischen Handlungserfordernissen der Zeit. Der freiheitliche Vorsitzende HC Strache von der FPÖ und Geert Wilders von der niederländischen Partei für die Freiheit (PVV) verstanden es, im Ambiente der altehrwürdigen Wiener Hofburg die Anwesenden mit klarer und unmissverständlicher Rhetorik in ihren Redebeiträgen zu begeistern. Dem freiheitlichen Frontmann ging es in Übereinstimmung mit dem niederländischen Politiker darum, mit einer falsch verstandenen Toleranz aufzuräumen, die intoleranten Islamisten in Europa mit Hilfe verklärter Gutmenschen den Boden aufbereite. Strache benannte in diesem Zusammenhang fünf Aspekte einer völlig fehlgeleiteten und letztendlich schädlichen Toleranzauffassung, die es im politischen Diskurs geradezurücken gilt. Strache beschrieb seine Haltung hierzu wie folgt:

Wien – Bereits im vergangenen Jahr gab es in der österreichischen sowie deutschen Medienlandschaft viel Wirbel um den „Volks-Rock’n’Roller“ Andreas Gabalier. Dort fiel er mit genderkritischen Anmerkungen bezüglich des neu verfaßten Textes der österreichischen Hymne auf. So verweigerte er es, bei der Rückkehr der Formel 1 nach Österreich die abgeänderte emanzipierte Fassung zu singen und nach dem er dafür Kritik erntete, verteidigte Gabalier sein Vorgehen mit Ironie zum Gender Mainstream.

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