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Paris - Schon vor Jahren prognostizierte der französische Publizist und ENA-Absolvent Alain Minc für die Zeit nach dem Ende der Blockkonfrontation den Zerfall transnationaler Zusammenschlüsse und die Wiederkehr von „Stammesherzogtümern“ in verschiedenen Teilen der Welt. Die aktuelle Entwicklung im Irak, wo sich seit Monaten die islamistische Terrororganisation ISIS in rasantem Vormarsch befindet, scheint Minc recht zu geben.

Berlin - Vor etwas über einem Jahr wurden dank des Whistleblowers Edward Snowden die Ausmaße der amerikanischen Geheimdienstaktivitäten öffentlich. Oder - wie von manchen Kreisen zu hören war - wurde offenkundig, was vielfach ohnehin unterstellt wurde. Seitdem ist bekannt, daß die National Security Agency (NSA) massenhaft auch in Deutschland Daten ausspäht. Abgesehen von der medialen Thematisierung wurde eine politische Brisanz jedoch erst erreicht, als bekannt wurde, daß selbst das Telefon der Bundeskanzlerin Ziel des Geheimdienstes unserer „Freunde aus Übersee“ wurde. Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss des Bundestages wurde eingerichtet, das ganze Ausmaß einer Klärung zuzuführen. Doch ausgerechnet dieser Geheimdienstausschuß selbst wurde nun zum Geheimdienstopfer.

Moskau - Die frühere US-Außenministerin und Präsidentengattin Hillary Clinton spricht Klartext. Während einer Buchvorstellung in Berlin sagte sie jetzt über den russischen Präsidenten Wladimir Putin: „Ich denke, dass er gefährlich sein kann. Ein solcher Mensch wie Putin geht immer bis an die Grenze.“

Washington - Bisher munkelten nur Klatschblättchen davon. Doch jetzt trat der Betroffene, der immerhin früherer US-Präsident ist, die Flucht nach vorne an. „Es ist tatsächlich wahr, daß wir mehrere Millionen Dollar Schulden hatten", bestätigte Bill Clinton dieser Tage in Anwesenheit von Frau Hillary und ihrer Tochter. Er sei während seiner Amtszeit in eine Schuldenfalle getappt und habe „Millionen Dollar" an Schulden angehäuft.