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Leonberg – Die Geschichte des deutschen Idealismus ist unauflöslich mit den drei großen Namen Fichte, Schelling und Hegel verbunden. Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling, ab 1812 Ritter von Schelling, erblickte am 27. Januar 1775 in im württembergischen Herzogtum gelegenen Leonberg das Licht der Welt. Schelling stammte aus einer alteingesessenen schwäbischen Pfarrersfamilie. Das intellektuelle Milieu in Schellings Elternhaus, einer alteingesessenen schwäbischen Pfarrersfamilie, war geprägt durch die protestantische Mystik und pietistische Innerlichkeit. Der als geistig frühreif geltende Schelling erlernte neben Griechisch und Latein auch Hebräisch, Arabisch sowie auch neuere Sprachen. Schelling war als überwiegend ästhetische Natur nicht nur Denker, sondern auch Künstler, der der Künstlergeneration seiner Zeit nahestand und seinerseits im bayerischen König Maximilian II. einen glühenden Bewunderer fand.