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Berlin – Der Verband des Deutschen Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) kritisiert eine Benachteiligung junger und innovativer Unternehmen bei Investitionen. Eine vom ifo-Institut im Auftrag der IMPULS-Stiftung des VDMA erstellte Studie kommt zu der zentralen Feststellung, dass Unternehmen, die Investitionen mit Eigenkapital finanzieren und geringere Chancen für eine Fremdfinanzierung haben, also insbesondere junge und innovative Unternehmen, aufgrund der geltenden Steuerregeln benachteiligt sind. Infolge des Studienergebnisses wäre die Politik gefordert, das erkannte Investitionshemmnis durch eine Finanzierungsneutralität der Besteuerung aufzuheben. Mit Blick auf den Maschinen- und Anlagenbau kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass sich die Investitionstätigkeit der Unternehmen insbesondere auf Kapazitätserweiterungen fokussiert. Daneben stellen Ersatzbeschaffungen ein bedeutendes Investitionsmotiv dar.