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München - Der Freistaat Bayern reagiert auf den wachsenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. 10.000 preisgünstige Wohnungen sollen unter der neuen Wohnungsbaugesellschaft BayernHeim entstehen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte bei der Unterzeichnung des Gesellschaftervertrages: „Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Wir brauchen bezahlbare Wohnungen im ganzen Land, insbesondere für niedrigere Einkommensgruppen wie beispielsweise Pfleger und Erzieher. Deshalb unterstützen wir Bauwillige mit Leistungen wie der Eigenheimzulage und dem Baukindergeld Plus und gründen die BayernHeim, um für Mieter vor allem in den wachsenden Ballungsräumen endlich mehr preisgünstige Wohnungen zu schaffen. Noch in diesem Jahr beginnen wir mit dem Großprojekt auf dem McGraw-Gelände in München-Obergiesing. Alleine dort werden bis zu 1.000 Wohnungen und Wohnheimplätze entstehen.“

Dienstag, 03 Februar 2015 17:41

Energiedialog führt zu keinem Ergebnis

in Politik

München - Der zweimonatige Energiedialog, das Gesprächsforum zur Zukunft der bayerischen Energieversorgung, ist nun zu Ende gegangen. An dem Forum nahmen neben Vertretern der Staatsregierung auch Bürgerinitiativen, Kirchen, Gewerkschaften und Vertreter der bayerischen Wirtschaft teil. Auch wenn Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) den Dialog als vollen Erfolg wertet, kann schon jetzt konstatiert werden, dass der Dialog keine großen Fortschritte mit sich gebracht hat.

München - Insgesamt vierzig Bürgerinitiativen und Umweltschutzvereine aus ganz Deutschland haben im Zusammenschluss als Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V. (BBU) eine Stellungnahme zum Thema Fracking in Deutschland an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie übersandt. Sie fordern ein deutschlandweites Verbot der umstrittenen Fördermethode ohne Ausnahmen.

Berlin - Entgegen bisheriger Verlautbarungen will die Bundesregierung sich bei weitem nicht so hart wie angekündigt für strenge Anbauverbote für gentechnisch veränderte Pflanzen in der EU einsetzen. Laut dem EU-Rat sollen Agrarkonzerne wie Monsanto, Syngenta oder Bayer ein Mitspracherecht bei Anbauverboten erhalten. Derzeit verhandeln das EU-Parlament, die EU-Kommission und der EU-Rat über einen Kompromiss.